Genießen
Herbstbrunch: 15 Ideen für einen gemütlichen Brunch
Herbstbrunch: 15 Ideen für einen gemütlichen Brunch
Wenn die Vormittage wieder kühler werden, darf ein Brunch ruhig ein wenig länger dauern. Auf dem Tisch stehen noch warme Zimtschnecken, jemand schneidet die Quiche an und aus der Kanne duftet es nach Apfel und Gewürzen. Draußen ist vielleicht einer dieser grauen Herbsttage, an denen niemand einen Grund hat, schnell wieder aufzubrechen.
Für einen schönen Herbstbrunch braucht es kein riesiges Buffet. Einige warme Gerichte, etwas Frisches, gutes Brot und ein Getränk, das nach Herbst schmeckt, ergeben zusammen eine Auswahl, bei der jeder gern noch einmal zugreift. Viele Dinge lassen sich schon am Vorabend vorbereiten – und genau das macht einen solchen Vormittag besonders entspannt.
8 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
1. Apfel-Zimt-Pancakes mit Ahornsirup
Pancakes passen wunderbar zu einem langen Herbstmorgen – besonders, wenn kleine Apfelstücke direkt im Teig stecken. Sie werden beim Backen weich, während Zimt und etwas Vanille für den warmen Duft sorgen.
Am schönsten kommen die Pancakes nicht als fertig angerichtete Portionen auf den Tisch, sondern als kleiner Stapel auf einer großen Platte. Dazu stehen Ahornsirup und eine Schale Joghurt bereit. So kann sich jeder nehmen, was gerade noch auf den Teller passt.
Zutaten & Zubereitung

2. Kürbis-Feta-Quiche mit Thymian
Eine Quiche bringt etwas Herzhaftes auf den Brunchtisch und lässt sich hervorragend vorbereiten. Kürbis, Feta und Thymian schmecken deutlich nach Herbst, ohne besonders schwer zu sein.
Die Quiche darf ruhig lauwarm serviert werden. Dadurch muss niemand am Morgen auf den richtigen Zeitpunkt achten – und sie kann schon auf dem Tisch stehen, während Kaffee eingeschenkt und Brot aufgeschnitten wird.
Zutaten & Zubereitung

3. Ofen-Camembert mit Feigen und Walnüssen
Ein warmer Camembert in der Mitte des Tisches ist eines dieser Gerichte, bei denen ganz selbstverständlich alle zugreifen. Frische Feigen, Walnüsse und ein wenig Honig bringen eine süße Note dazu, während kräftiges Brot für den nötigen Kontrast sorgt.
Für einen größeren Brunch können zwei kleine Käse statt eines großen gebacken werden. Dann kommt an jedes Ende des Tisches eine Form und niemand muss sich quer über die gesamte Tafel strecken.
Zutaten & Zubereitung

4. Drei besondere Aufstriche zu frischem Brot
Neben den warmen Gerichten tut etwas Unkompliziertes gut. Drei kleine Schalen mit unterschiedlichen Aufstrichen machen aus einem Brotkorb eine eigene kleine Brunchstation.
Zum Herbst passen beispielsweise Frischkäse mit Feigen und schwarzem Pfeffer, ein kräftiger Kräuterfrischkäse mit gerösteten Walnüssen und Hummus mit etwas geröstetem Kürbis. Die Aufstriche müssen dabei nicht alle selbst gemacht sein. Ein guter gekaufter Hummus lässt sich mit Olivenöl, Kürbiskernen und Gewürzen schnell ergänzen.
Tipp: Kleine Schalen wirken besonders schön, wenn sie nicht exakt zusammengehören. Verschiedene Keramiken in Creme, Braun und warmem Grau lassen den Tisch weniger arrangiert aussehen.
5. Birnen-Porridge aus dem Ofen
Ofenporridge ist eine schöne Alternative zu einzelnen Schüsseln mit warmem Haferbrei. Alles kommt in eine Form, backt gemeinsam im Ofen und kann anschließend mit einem großen Löffel direkt am Tisch verteilt werden.
Birnen, Zimt und gehackte Haselnüsse geben ihm einen deutlichen Herbstcharakter. Ein Klecks Naturjoghurt dazu bringt etwas Frische auf den Teller.
Zutaten & Zubereitung
6. Kleine Apfel-Zimtschnecken
Der Duft von Zimt und frisch gebackenem Hefeteig gehört zu einem Herbstbrunch fast schon zum Vormittag dazu. Kleine Zimtschnecken sind dafür besonders angenehm, weil neben Pancakes, Quiche und Käse niemand noch ein riesiges Stück Gebäck essen muss.
In der Füllung verstecken sich fein gewürfelte Äpfel. Sie machen die Schnecken saftig und bringen eine fruchtige Säure zwischen Zucker und Zimt.
Zutaten & Zubereitung

7. Herbstliches Granola mit Pflaumenkompott
Zwischen warmem Käse, Quiche und Zimtschnecken ist eine leichtere Schale willkommen. Naturjoghurt mit knusprigem Granola und leicht säuerlichem Pflaumenkompott bringt unterschiedliche Texturen auf den Tisch und lässt sich vollständig vorbereiten.
Das Granola kann schon einige Tage vorher gebacken werden. Das Kompott wartet über Nacht im Kühlschrank. Morgens kommen nur noch Joghurt und Schalen dazu.
Zutaten & Zubereitung
8. Warmen Apfelpunsch servieren
Wenn der erste Kaffee längst ausgetrunken ist, darf ruhig noch eine warme Kanne auf den Tisch kommen. Alkoholfreier Apfelpunsch passt zum späten Frühstück genauso wie zum Übergang in einen langen Nachmittag.
Zutaten & Zubereitung

9. Kaffee mit Ahornsirup und Zimt
Der erste Kaffee darf klassisch bleiben. Für die zweite Tasse ist eine kleine Herbstvariante schön: ein wenig Ahornsirup, warme Milch und eine Spur Zimt.
Dafür braucht es keinen aufwendigen Sirup. Etwa ein Teelöffel Ahornsirup kommt direkt in die Tasse, darauf der heiße Kaffee und anschließend etwas aufgeschäumte Milch. Eine sehr kleine Prise Zimt genügt.
Wer Kaffee lieber schwarz trinkt, bekommt natürlich einfach Kaffee. Ein Brunch wird schließlich nicht gemütlicher, nur weil alle dasselbe trinken.
10. Eine herbstliche Käseplatte zusammenstellen
Eine Käseplatte braucht für einen Brunch keine riesige Auswahl. Drei Sorten reichen: beispielsweise ein cremiger Weichkäse, ein würziger Bergkäse und ein milder Ziegenkäse.
Der Herbst kommt über die Begleiter dazu. Frische Feigen oder Trauben, Walnüsse, ein dunkles Chutney und einige dünne Birnenspalten machen aus einer klassischen Käseauswahl eine saisonale Platte.
Ein Teil des Käses darf bereits angeschnitten sein. Das sieht nicht nur natürlicher aus, sondern nimmt auch die kleine Hemmschwelle, als Erste etwas von einer makellosen Platte zu nehmen.

11. Aufgeschlagene Honigbutter zum Brot reichen
Manchmal ist es die kleinste Schale auf dem Tisch, die später leer zurück in die Küche geht. Aufgeschlagene Butter mit Honig und einer Prise Meersalz schmeckt zu frischem Sauerteigbrot ebenso wie zu einem noch warmen Brötchen.
Dafür 100 g sehr weiche Butter einige Minuten luftig aufschlagen. Etwa einen Esslöffel milden Honig unterrühren und mit wenig Meersalz abschmecken. In eine kleine Schale streichen und bis zum Brunch kühl stellen. Vor dem Servieren darf die Butter wieder etwas weicher werden.
Wer es herzhafter mag, kann eine zweite Schale Butter mit fein gehacktem Thymian und etwas Zitronenabrieb danebenstellen.
12. Einen Brotkorb zum Mittelpunkt machen
Bei all den besonderen Brunchgerichten darf das Einfachste nicht untergehen: gutes Brot. Ein kräftiges Sauerteigbrot, ein dunkles Körnerbrot und ein paar knusprige Brötchen ergeben bereits eine schöne Auswahl.
Statt alles in einzelne Körbchen zu sortieren, können Brot und Brötchen gemeinsam in einem großen, mit Leinen ausgelegten Korb liegen. Das Brot wird erst kurz vor dem Essen angeschnitten, damit es nicht austrocknet.
Daneben stehen Butter und die Aufstriche aus Idee 4. Damit hat der Tisch eine unkomplizierte Basis, die fast jeder gern mag.
13. Feldsalat mit Birne, Walnüssen und Ziegenkäse
Nach mehreren warmen und süßen Gerichten tut etwas Frisches gut. Feldsalat passt wunderbar in den Herbst und braucht nur wenige Begleiter.
Zutaten & Zubereitung
14. Den Brunch in großen Schalen und Platten servieren
Ein Brunch fühlt sich besonders entspannt an, wenn nicht jeder Teller fertig angerichtet aus der Küche kommt. Die Quiche steht in ihrer Form auf dem Tisch, Pancakes liegen auf einer Platte, Salat und Ofenporridge kommen in großen Schalen dazu.
Ähnlich unkompliziert lässt sich auch eine Snack-Bar für Gäste gestalten, bei der sich jeder selbst bedienen kann.
So darf jeder probieren, nachnehmen und Dinge miteinander kombinieren. Gleichzeitig entsteht ganz von selbst ein Tisch, der lebendig aussieht. Zwischen den Speisen stehen Brot, kleine Schalen und Gläser – zusätzliche Dekoration braucht es kaum.
Gerade bei einem Herbstbrunch darf das Essen einen großen Teil der Atmosphäre übernehmen. Angeschnittenes Brot, eine Quiche, aus der bereits ein Stück fehlt, und ein Löffel im Pflaumenkompott erzählen mehr von einem schönen Vormittag als eine vollkommen unberührte Tischdekoration.

15. Am Vorabend möglichst viel vorbereiten
Der schönste Herbstbrunch verliert etwas von seiner Ruhe, wenn morgens gleichzeitig Hefeteig geknetet, Salat gewaschen, Käse geschnitten und der Tisch gedeckt werden muss.
Deshalb darf am Vorabend schon einiges passieren. Das Granola und Pflaumenkompott sind fertig, die Quiche kann bereits gebacken werden, das Dressing wartet im Kühlschrank und die Zimtschnecken lassen sich vorbereiten oder vollständig backen. Auch Geschirr, Gläser und Servierplatten können schon bereitstehen.
Am Morgen bleiben dann die Dinge, die frisch einfach besser sind: Pancakes backen, Camembert in den Ofen schieben, Salat mischen, Brot aufschneiden und Kaffee kochen.
Und wenn die ersten Gäste kommen, darf ruhig noch eine Pfanne auf dem Herd stehen. Ein Herbstbrunch muss nicht aussehen, als wäre er schon eine Stunde vor dem ersten Klingeln fertig gewesen.
Wenn aus dem Frühstück ein langer Vormittag wird
Ein Herbstbrunch lebt von warmen Gerichten, saisonalen Aromen und einer Auswahl, bei der nicht alles gleichzeitig fertig sein muss. Eine Quiche darf lauwarm werden, der Punsch bleibt in der Kanne heiß und irgendwann steht nur noch eine letzte Zimtschnecke zwischen den leeren Tellern.
Gerade diese Ungezwungenheit macht den Brunch schön. Es wird nachgenommen, geteilt und noch eine zweite Kanne Kaffee gekocht – und aus einem späten Frühstück wird ganz nebenbei ein langer Herbstvormittag.
Wenn du gern mit Freunden zuhause zusammenkommst, findest du bei unserem Tapas-Abend zuhause weitere Ideen für einen genussvollen Abend. Für eine kleine Kaffee-Ecke zwischen den Brunch-Wochenenden passt außerdem unsere Coffee Bar zuhause.


