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Adventskalender selber machen: 15 schöne Ideen

Adventskalender selber machen: 15 schöne Ideen

24 kleine Päckchen, ein paar Meter Band und dieser eine Abend Ende November, an dem sich der Esstisch langsam in eine kleine Weihnachtswerkstatt verwandelt: Einen Adventskalender selber zu machen gehört zu den Vorbereitungen, bei denen die Vorfreude schon lange vor dem ersten Türchen beginnt.

Dabei muss ein selbst gemachter Adventskalender kein großes Bastelprojekt sein. Manchmal reichen schlichte Papiertüten und eine schöne Kordel. Vielleicht möchtest du aber auch etwas gestalten, das jedes Jahr wieder hervorgeholt wird. Die folgenden 15 Ideen reichen deshalb von unkomplizierten Verpackungen bis zu Adventskalendern aus Stoff, Holz und kleinen Häuschen – alle mit genügend Platz für persönlich ausgesuchte Überraschungen.

10 Min. Lesezeit

Hände verpacken kleine Geschenke für einen selbst gemachten Adventskalender

Inhaltsverzeichnis

1. Papiertüten an einem Ast aufhängen

Ein schöner Ast, 24 schlichte Papiertüten und unterschiedlich lange Bänder reichen für einen Adventskalender, der beinahe nebenbei Teil der Weihnachtsdekoration wird. Besonders ruhig wirkt er mit naturfarbenem Kraftpapier, cremefarbenen Anhängern und einer Mischung aus Leinenband und dünner Kordel.

Die Tüten dürfen dabei ruhig ein wenig unterschiedlich hängen. Genau diese kleinen Unregelmäßigkeiten lassen den Kalender lebendig wirken. Ein paar kurze Tannenzweige zwischen den Bändern reichen als Dekoration vollkommen aus.

Material & Anleitung

  • 24 Papiertüten
  • 1 stabiler Ast, etwa 70–100 cm lang
  • ca. 6–8 m Kordel oder schmales Band
  • 24 Zahlenanhänger oder Zahlensticker
  • Schere
  • kleine Tannenzweige nach Wunsch
  • stabile Schnur zum Aufhängen des Astes
  1. Befülle die 24 Tüten und verschließe sie durch einmaliges Umfalten der oberen Kante.
  2. Bringe die Zahlen gut sichtbar an der Vorderseite an.
  3. Schneide Bänder in unterschiedlichen Längen zu und befestige jeweils eine Tüte daran.
  4. Verteile die Päckchen locker über den Ast und knote die Bänder fest.
  5. Binde an beiden Enden des Astes eine stabile Aufhängung fest und ergänze dazwischen einzelne Tannenzweige.

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Fertige Kraftpapiertüten mit passenden Zahlenstickern sparen Zeit, während Bänder und kleine Zweige dem Kalender trotzdem eine persönliche Handschrift geben.

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24 kleine Papiertüten hängen als Adventskalender an einem As

2. Kleine Stoffbeutel jedes Jahr neu befüllen

Ein Adventskalender aus Stoffbeuteln gehört zu den Varianten, die mit den Jahren fast noch schöner werden. Die Säckchen verschwinden nach Weihnachten in einer Schublade und kommen Ende November wieder hervor – jedes Jahr mit einer anderen Füllung.

Leinen, Baumwolle oder Musselin passen besonders schön zu einer ruhigen Weihnachtsdekoration. Fertige Säckchen lassen sich mit kleinen Holzanhängern nummerieren; wer gerne näht, kann die Beutel auch aus Stoffresten selbst anfertigen.

Material & Anleitung

  • 24 kleine Stoffbeutel
  • 24 Zahlenanhänger
  • ca. 3 m schmales Band oder Kordel
  • optional Textilstempel oder kleine Holzsterne
  1. Lege die Stoffbeutel vor dem Befüllen einmal nebeneinander und verteile unterschiedlich große Überraschungen passend auf die Säckchen.
  2. Befülle die Beutel und ziehe die Kordeln zu.
  3. Befestige an jedem Säckchen eine Zahl.
  4. Arrangiere die Beutel anschließend auf einer Kommode, in einem Korb oder hänge sie an einer stabilen Leiste auf.

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Schöne Adventskalender-Säckchen aus Baumwolle oder Leinen können viele Jahre verwendet und jedes Weihnachten anders dekoriert werden.

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Wiederverwendbare Stoffsäckchen mit Zahlen als Adventskalender

3. 24 Päckchen in einem großen Korb sammeln

Nicht jeder Adventskalender muss an der Wand hängen. Ein großer geflochtener Korb voller kleiner Päckchen sieht neben einem Sessel, unter einer Konsole oder auf einer Bank besonders gemütlich aus.

Damit aus den 24 Geschenken trotzdem ein zusammengehöriger Kalender wird, hilft eine begrenzte Farbwelt. Kraftpapier, Creme und ein gedecktes Grün wirken ruhig, auch wenn die Päckchen ganz unterschiedliche Formen haben. Kleine Zahlenanhänger sorgen dafür, dass morgens nicht lange gesucht werden muss.

Material & Anleitung

  • 1 großer Korb
  • Geschenkpapier in 1–2 aufeinander abgestimmten Farben
  • Band oder Kordel
  • 24 Zahlenanhänger
  • etwas Seidenpapier für kleine oder unregelmäßig geformte Geschenke
  1. Verpacke alle 24 Überraschungen einzeln.
  2. Verwende für sehr kleine Geschenke zusätzlich Seidenpapier, damit sie im Korb nicht untergehen.
  3. Binde an jedes Päckchen eine gut sichtbare Zahl.
  4. Stelle größere Päckchen nach hinten und verteile kleine weiter vorne.
  5. Lass zwischen den Geschenken ruhig etwas Luft, statt den Korb mit zusätzlicher Dekoration zu füllen.
Kleine nummerierte Adventspäckchen liegen in einem großen geflochtenen Korb

4. Kraftpapierschachteln auf einer Kommode arrangieren

Kleine Schachteln sind besonders praktisch, wenn sich unter den 24 Überraschungen Schmuck, Süßigkeiten oder andere Dinge befinden, die sich in einer Tüte leicht abzeichnen würden. In verschiedenen Größen arrangiert, erinnern sie an einen kleinen Stapel Weihnachtsgeschenke.

Schön wirkt die Mischung, wenn nicht jede Box identisch dekoriert ist. Manche bekommen ein Band, andere nur eine Zahl oder einen kleinen Zweig unter der Kordel. So bleibt das Gesamtbild zusammengehörig, ohne zu ordentlich auszusehen

Material & Anleitung

  • 24 kleine Kraftpapierschachteln in 2–3 Größen
  • Kordel und schmales Stoffband
  • 24 Zahlensticker oder Anhänger
  • einzelne kleine Zweige
  1. Wähle für jede Überraschung eine passende Schachtelgröße und befülle die Boxen.
  2. Verschließe die Schachteln und nummeriere sie.
  3. Binde nur um einen Teil der Boxen Band oder Kordel.
  4. Staple einige Schachteln locker übereinander und stelle andere daneben.
  5. Ergänze einzelne Zweige, ohne jede Schachtel gleich zu dekorieren.

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Kraftpapierschachteln in mehreren Größen sind hilfreich, wenn die Adventskalender-Füllungen nicht alle dasselbe Format haben.

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5. Einen Adventskalender aus kleinen Papierhäuschen basteln

24 kleine Häuschen machen aus dem Adventskalender ein stilles Weihnachtsdorf. Auf einer breiten Fensterbank, einem Sideboard oder einer langen Kommode entsteht daraus eine Dekoration, die den ganzen Dezember stehen bleiben kann.

Besonders schön wirken die Häuschen aus festem Papier in Creme, warmem Grau und Naturbraun. Die Dächer dürfen unterschiedlich hoch sein, einige Häuser schmal, andere etwas breiter. So erinnert das Dorf weniger an eine Bastelvorlage und mehr an eine kleine gewachsene Häuserzeile.

Material & Anleitung

  • fester Bastelkarton in 2–3 Naturtönen
  • Lineal
  • Bleistift
  • Schere oder Bastelmesser
  • Klebestift
  • 24 kleine Zahlen
  • Falzbein oder stumpfe Messerrückseite
  • kleine Überraschungen
  1. Zeichne einfache Hausformen mit Boden, vier Seitenwänden und Dachlaschen auf den Karton. Plane die Grundfläche passend zur jeweiligen Füllung.
  2. Schneide die Formen aus und ziehe alle späteren Faltlinien mit einem Falzbein vor.
  3. Falte die Seitenwände nach innen und verklebe die seitlichen Laschen.
  4. Befülle jedes Haus, bevor du das Dach verschließt.
  5. Befestige die Zahlen dezent an den Vorderseiten.
  6. Stelle die 24 Häuschen in zwei lockeren Reihen auf und mische unterschiedliche Höhen und Farben.
Selbst gebastelte Papierhäuschen bilden einen Adventskalender auf einem Sideboard

6. Briefumschläge für Gutscheine und gemeinsame Zeit gestalten

Manchmal stecken die schönsten Adventskalender-Ideen auf einem kleinen Stück Papier. Ein Frühstück zu zweit, ein Weihnachtsfilmabend, ein gemeinsamer Spaziergang oder eine persönliche Nachricht brauchen keine große Verpackung.

24 Umschläge ergeben deshalb einen wunderbaren Kalender für Menschen, denen du vor allem gemeinsame Zeit schenken möchtest. Besonders schön ist eine Mischung aus Gutscheinen, Fotos, kleinen Erinnerungen und ein paar flachen Überraschungen.

Material & Anleitung

  • 24 Briefumschläge aus Kraft- oder Naturpapier
  • 24 Karten oder feste Papierzuschnitte
  • Zahlenstempel oder Zahlenaufkleber
  • Stift
  • optional Fotos und flache Kleinigkeiten
  • Kordel und kleine Holzklammern
  1. Schreibe deine Gutscheine, Erinnerungen und kleinen Nachrichten auf die Karten.
  2. Verteile sie zusammen mit Fotos oder flachen Überraschungen auf die Umschläge.
  3. Verschließe und nummeriere alle 24 Umschläge.
  4. Befestige sie mit kleinen Holzklammern an mehreren locker gespannten Kordeln oder arrangiere sie in einem flachen Korb.
Hände befüllen einen Adventskalender-Umschlag mit Foto und Gutschein

7. Kleine Säckchen an einer Holzleiste befestigen

Eine schlichte Holzleiste bringt Ordnung in 24 kleine Beutel, ohne dass der Kalender streng wirken muss. Unterschiedlich lange Bänder lassen die Säckchen locker untereinander hängen und geben auch etwas größeren Füllungen genügend Raum.

Diese Variante passt besonders gut an eine freie Wand im Flur oder Wohnzimmer. Eine einzelne Leiste lässt sich nach Weihnachten platzsparend verstauen und im nächsten Jahr wieder neu bestücken.

Material & Anleitung

  • 1 Holzleiste, etwa 80–100 cm
  • 24 kleine Säckchen
  • 24 Schraubhaken oder stabile kleine Nägel
  • Bänder in unterschiedlichen Längen
  • Zahlenanhänger
  • 2 Wandaufhängungen
  1. Markiere 24 Befestigungspunkte auf der Holzleiste. Sie dürfen leicht versetzt sein, damit die Säckchen später nicht in einer geraden Linie hängen.
  2. Drehe die kleinen Haken ein beziehungsweise befestige die Nägel.
  3. Befülle und nummeriere die Säckchen.
  4. Schneide unterschiedlich lange Bänder zu und knote sie an den Beuteln fest.
  5. Hänge die Säckchen an die Leiste und befestige diese sicher an der Wand.
Kleine Adventskalender-Säckchen hängen an einer schlichten Holzleiste

8. Einen Adventskalender an einer Leiter dekorieren

Eine kleine Holz- oder Dekoleiter bietet von selbst mehrere Ebenen für einen Adventskalender. An den Sprossen können Päckchen, Tüten und kleine Beutel hängen, während größere Geschenke unten auf einer Stufe oder daneben ihren Platz finden.

Das ist besonders praktisch, wenn die 24 Überraschungen sehr unterschiedliche Größen haben. Statt sie alle in identische Behälter zu zwingen, verbindet hier die gemeinsame Verpackung das Gesamtbild.

Material & Anleitung

  • 1 stabile Dekoleiter
  • 24 Tüten, Päckchen oder Stoffbeutel
  • Kordel und Stoffbänder
  • Zahlenanhänger
  • optional wenige Tannenzweige
  1. Verpacke und nummeriere alle 24 Überraschungen.
  2. Sortiere die Päckchen nach Größe und Gewicht.
  3. Befestige leichte Tüten und Beutel mit Band an den oberen Sprossen.
  4. Hänge schwerere Päckchen weiter unten auf oder stelle sie auf die unteren Stufen.
  5. Verteile einzelne Zweige zwischen den Päckchen, sodass die Leiter sichtbar bleibt.

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Eine schöne Dekoleiter kommt nicht nur im Advent zum Einsatz, sondern kann auch den Rest des Jahres jahreszeitlich passend dekoriert werden.

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Adventspäckchen und kleine Tüten hängen an einer Holzleiter

9. Geschenkpapier-Päckchen an einer Kordel aufhängen

Wer gerne Geschenke verpackt, braucht für diese Variante kaum zusätzliches Material. 24 kleine Päckchen werden direkt an einer kräftigen Kordel befestigt und ergeben eine lange Adventsgirlande.

Am schönsten wirkt sie, wenn die Geschenke nicht alle gleich groß sind. Auch das Geschenkpapier darf leicht variieren: Naturpapier, ein dezentes Weihnachtsmuster und einzelne cremefarbene Päckchen ergeben zusammen ein ruhiges Bild.

Material & Anleitung

  • Geschenkpapier in 2–3 aufeinander abgestimmten Varianten
  • ca. 5–6 m feste Kordel
  • 24 Zahlenanhänger
  • Geschenkband
  • Schere
  • Klebeband
  1. Verpacke die 24 Adventsüberraschungen und befestige jeweils eine Zahl.
  2. Schneide für jedes Päckchen ein separates Stück Geschenkband zu.
  3. Binde die Geschenke mit etwas Abstand an die lange Kordel.
  4. Befestige die Adventsgirlande an zwei sicheren Punkten. Bei schwereren Geschenken sind zusätzliche Befestigungspunkte in der Mitte sinnvoll.

10. Kleine Kissenschachteln aus Papier falten

Kissenschachteln haben eine weiche, leicht gewölbte Form und eignen sich wunderbar für kleine Adventsgeschenke wie Schmuck, Gutscheine, Süßigkeiten oder Pflegeprodukte. Aus schönem festen Papier gefertigt, brauchen sie kaum zusätzliche Dekoration.

Eine Mischung aus Creme, Kraftpapier und einem dezenten Muster reicht bereits. Mit kleinen Zahlenanhängern und dünnem Samtband werden daraus 24 Päckchen, die sich in einem Korb ebenso schön machen wie auf einer Kommode.

Material & Anleitung

  • fester Bastelkarton
  • runder Teller oder eine Schablone für die Rundungen
  • Lineal und Bleistift
  • Schere
  • Falzbein
  • Kleber
  • Zahlenanhänger
  • schmales Band
  1. Zeichne für jede Schachtel ein längliches Rechteck auf den Karton und ergänze an beiden kurzen Seiten geschwungene Verschlusslinien.
  2. Schneide die Grundform aus und ziehe die mittlere Klebekante sowie die Rundungen vorsichtig mit dem Falzbein vor.
  3. Klebe die lange Seitenkante zusammen.
  4. Drücke die Rundungen an einer Seite nach innen und befülle die Schachtel.
  5. Verschließe anschließend die zweite Seite.
  6. Ergänze Zahl und Band.
Hände falten eine kleine Kissenschachtel aus Papier für einen Adventskalender

11. Stoffsäckchen an einem großen Zweig arrangieren

Diese Variante ist zurückhaltender als ein klassischer Wandkalender. Ein großer verzweigter Ast steht in einer schweren Bodenvase oder einem stabilen Gefäß, daran hängen kleine Säckchen wie ruhige Weihnachtsanhänger.

Damit der Zweig nicht überladen wirkt, können einige Beutel weiter unten am Gefäß liegen. So verteilen sich die 24 Päckchen auf verschiedene Höhen und der Kalender wirkt fast wie eine kleine saisonale Installation.

Material & Anleitung

  • 1 großer verzweigter Ast
  • 1 schwere Bodenvase oder ein standsicheres Gefäß
  • 24 leichte Stoffbeutel
  • schmales Band
  • Zahlenanhänge
  1. Stelle den Ast in ein schweres Gefäß und prüfe, ob er auch mit etwas zusätzlichem Gewicht sicher steht.
  2. Befülle die Säckchen möglichst mit leichten Überraschungen.
  3. Befestige Zahlen und unterschiedlich lange Bänder an den Beuteln.
  4. Hänge zunächst etwa zwei Drittel der Säckchen locker an die Äste.
  5. Lege die übrigen Beutel rund um den Fuß des Gefäßes.

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Kleine Stoffsäckchen sehen hübsch aus und können jedes Jahr wieder verwendet werden.

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Stoffbeutel hängen als Adventskalender an einem großen Zweig in einer Vase

12. Einen Adventskalender in einer Holzkiste gestalten

Eine alte Obstkiste oder eine schlichte Holzkiste ist eine schöne Basis für einen Kalender, der nicht viel Stellfläche braucht. Darin können Päckchen, Tüten und kleine Schachteln miteinander kombiniert werden.

Das macht die Idee besonders unkompliziert, wenn die Füllungen schon gekauft sind und sehr unterschiedliche Maße haben. Eine kleine Lichterkette am Rand oder ein Tannenzweig zwischen den Päckchen genügt als weihnachtlicher Akzent.

Material & Anleitung

  • 1 saubere Holzkiste
  • 24 verpackte Überraschungen
  • Zahlenanhänger
  • optional eine batteriebetriebene warmweiße Lichterkette
  • einzelne Tannenzweige
  1. Verpacke und nummeriere alle Überraschungen.
  2. Stelle die größten Päckchen nach hinten und verteile kleinere davor.
  3. Fülle schmale Zwischenräume mit kleinen Tüten oder Umschlägen.
  4. Lege wenige Tannenzweige locker dazwischen.
  5. Falls du eine Lichterkette verwendest, führe sie am Rand der Kiste entlang, ohne die Päckchen damit festzubinden.

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Ein schöne Holzkiste findet auch nach der Weihnachtszeit Verwendung und kann saisonal dekoriert werden.

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Selbst verpackte Adventsgeschenke sind in einer Holzkiste arrangiert

13. Kleine Päckchen als Weihnachtsdorf arrangieren

Auch ohne 24 aufwendig gebastelte Papierhäuser kann ein Adventskalender wie ein kleines Weihnachtsdorf aussehen. Dafür werden einfache Schachteln und Päckchen mit kleinen Dächern aus gefaltetem Karton ergänzt.

Auf einer Kommode entstehen daraus unterschiedliche Häuserformen. Einige Päckchen stehen hochkant, andere quer, dazwischen bleiben kleine Wege frei. Besonders schön wirkt das mit einer sehr reduzierten Farbwelt und einer kleinen Lichterkette, die das kleine Ensemble ergänzt.

Material & Anleitung

  • 24 kleine Schachteln oder verpackte Päckchen
  • fester Karton für die Dächer
  • Schere
  • Lineal
  • doppelseitiges Klebeband
  • 24 Zahlen
  • eine kleine Lichterkette mit Batterie oder Akku
  1. Verpacke die Überraschungen in möglichst kantigen Formen.
  2. Schneide Rechtecke aus festem Karton zu und falte sie mittig zu einfachen Satteldächern.
  3. Lege oder befestige die Dächer locker auf ausgewählten Päckchen.
  4. Ergänze die Zahlen an den Vorderseiten.
  5. Arrangiere die Häuser in kleinen Gruppen statt in einer geraden Reihe.
  6. Drapiere die Lichterkette zwischen den Häusern.

Frl. Wunder empfiehlt

Eine Lichterkette mit warmweißem Licht wertet die kleine Häuserszenerie noch einmal auf und sorgt für Gemütlichkeit.

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Kleine verpackte Päckchen bilden ein schlichtes Adventskalender-Weihnachtsdorf

14. Einen schlichten Wandkalender aus Holzklammern gestalten

Für kleine und leichte Füllungen genügt eine freie Wandfläche, etwas Kordel und eine Handvoll Holzklammern. Drei oder vier horizontale Schnüre bilden die Basis, an denen 24 Tüten und Umschläge befestigt werden.

Der Kalender wirkt besonders ruhig, wenn die Kordeln nicht mit zusätzlicher Dekoration gefüllt werden. Ein einzelner Zweig am oberen Rand und unterschiedliche Papierformate reichen aus, damit die Wand nicht zu streng aussieht.

Material & Anleitung

  • 3–4 feste Kordeln
  • 24 kleine Holzklammern
  • 24 leichte Tüten oder Umschläge
  • Zahlen
  • geeignete Wandhaken
  • optional 1 Tannenzweig
  1. Befülle und nummeriere die Tüten beziehungsweise Umschläge.
  2. Befestige drei oder vier Kordeln mit ausreichendem Abstand waagerecht an der Wand.
  3. Verteile die 24 Päckchen zunächst auf dem Boden, damit sich unterschiedliche Größen gut mischen.
  4. Klemme sie anschließend locker an die Schnüre.
  5. Ergänze am oberen Rand einen einzelnen Zweig, wenn der Kalender etwas weihnachtlicher wirken soll.

Frl. Wunder empfiehlt

Kleine Holzklammern und eine feste Naturkordel lassen sich nach Weihnachten aufbewahren und später auch zum Verpacken von Geschenken verwenden.

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15. Einen wiederverwendbaren Adventskalender aus Stoff nähen

Wenn der Adventskalender zu einer kleinen Familientradition werden soll, lohnt sich eine Variante aus Stoff. 24 aufgenähte Taschen auf einer großen Stoffbahn bieten genug Platz für Süßigkeiten, Karten und kleinere Geschenke und werden jedes Jahr neu gefüllt.

Naturleinen oder fester Baumwollstoff wirkt auch ohne viele Verzierungen weihnachtlich. Die Zahlen können aufgestempelt, aufgestickt oder auf kleine Stoffstücke geschrieben und aufgenäht werden. Gerade weil der Kalender mehrere Jahre bleibt, darf er eher schlicht als stark saisonal gestaltet sein.

Material & Anleitung

  • ca. 70 × 100 cm fester Baumwoll- oder Leinenstoff für die Rückseite
  • Stoff für 24 Taschen
  • passendes Nähgarn
  • Stoffschere
  • Maßband
  • Stecknadeln oder Stoffklammern
  • Nähmaschine
  • 24 Stoffzahlen, Textilstempel oder Stickgarn
  • Holzstab, etwa 70 cm
  • Kordel für die Aufhängung
  1. Säume zunächst die große Stoffbahn an allen vier Seiten.
  2. Schneide 24 Taschen zu. Für kleine Adventsgeschenke eignet sich beispielsweise ein fertiges Taschenmaß von etwa 10 × 12 cm; gib rundherum Nahtzugabe hinzu.
  3. Säume die obere Kante jeder Tasche.
  4. Falte die übrigen Kanten nach hinten und stecke die Taschen in vier oder sechs leicht versetzten Reihen auf der Stoffbahn fest.
  5. Nähe jede Tasche an den beiden Seiten und an der Unterkante auf. Die obere Kante bleibt offen.
  6. Ergänze die Zahlen von 1 bis 24.
  7. Nähe am oberen Rand einen Tunnel für den Holzstab oder befestige stabile Schlaufen.
  8. Schiebe den Holzstab hindurch und knote an beiden Enden die Aufhängung fest.
  9. Befülle die Taschen erst, wenn der Kalender sicher an seinem Platz hängt.

Frl. Wunder empfiehlt

Wer die Stoffvariante mag, aber nicht selbst nähen möchte, kann einen fertigen wiederverwendbaren Adventskalender mit 24 Taschen kaufen und ihn jedes Jahr neu befüllen.

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Wiederverwendbarer selbst genähter Adventskalender mit 24 Stofftaschen

Ein Adventskalender, der zu euch gehört

Ein selbst gemachter Adventskalender braucht keine 24 aufwendig gebastelten Kunstwerke. Viel schöner ist ein Grundgedanke, der sich durch alle Päckchen zieht: dieselben Materialien, eine ruhige Farbwelt und kleine Details, die zu dem Menschen passen, für den du den Kalender vorbereitest.

Auch die Verpackung darf sich nach der Füllung richten. Gutscheine verschwinden in Umschlägen, größere Überraschungen bekommen eine Schachtel und kleine Lieblingsdinge passen in Säckchen oder Tüten. So musst du nicht 24 Geschenke in dasselbe Format zwingen – und der Kalender wirkt gerade durch seine unterschiedlichen Formen persönlich.

Die Verpackung steht, jetzt fehlen nur noch die 24 Überraschungen:

->Adventskalender für Männer füllen: 24 schöne Ideen

->Adventskalender für Teenager-Mädchen füllen

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