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Laterne basteln mit Kindern: 15 schöne Ideen
Laterne basteln mit Kindern: 15 schöne Ideen
Wenn die Nachmittage wieder früher dunkel werden, beginnt eine der schönsten Bastelzeiten des Herbstes. Auf dem Tisch liegen Transparentpapier, Schere und Kleber, nebenbei entsteht aus einfachen Materialien langsam eine Laterne, die später beim Laternenumzug durch die Dunkelheit leuchtet.
Eine Laterne mit Kindern zu basteln, darf dabei ruhig unkompliziert bleiben. Manche Ideen gelingen schon mit einer Papiertüte oder einem leeren Getränkekarton, für andere werden Transparentpapier, Tonkarton oder gesammelte Herbstblätter gebraucht. Kleine schiefe Fenster, unterschiedlich große Sterne und nicht ganz gerade geklebte Schnipsel gehören ausdrücklich dazu – schließlich soll man der fertigen Laterne ansehen, wer sie gemacht hat.
8 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
1. Bunte Schnipsel-Laterne aus Transparentpapier
Bei dieser Laterne dürfen schon jüngere Kinder einfach loslegen. Kleine Stücke Transparentpapier überlappen sich auf einer durchscheinenden Fläche und ergeben beim Leuchten immer neue Farbtöne. Besonders schön wirkt eine Mischung aus Honiggelb, Rostorange, Altrosa und einem gedämpften Grün.
Die Schnipsel müssen weder gleich groß noch ordentlich angeordnet sein. Gerade die Stellen, an denen mehrere Farben übereinanderliegen oder kleine Lücken bleiben, geben der Laterne später ihren handgemachten Charakter.
Material & Anleitung

2. Waldtier-Laterne mit kleinen Ohren
Aus einem schlichten runden Laternenkörper wird mit zwei Ohren und wenigen Gesichtszügen ein kleines Waldtier. Ein Fuchs, Bär oder eine Maus lässt sich auf diese Weise gestalten, ohne dass dafür eine komplizierte Vorlage nötig ist.
Statt jedes Detail auszuarbeiten, bleibt das Gesicht bewusst schlicht. Zwei Augen, eine kleine Nase und leicht unterschiedlich sitzende Ohren genügen. Bei einem gemeinsam gebastelten Laternenumzug darf jedes Waldtier ruhig ein bisschen anders aussehen.
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3. Leuchtendes Häuschen aus einem Getränkekarton
Ein leerer Getränkekarton hat bereits fast die richtige Form für ein kleines Laternenhaus. Werden Fenster in die Seiten geschnitten und von innen mit Transparentpapier hinterklebt, leuchten sie später wie kleine Zimmer.
Die Fenster dürfen bewusst verschieden groß sein. Ein schiefes Dach, eine winzige Tür oder ein aufgemalter Schornstein machen jedes Häuschen ein wenig anders. Besonders schön sieht eine dunkle Außenfarbe mit honiggelben und orangefarbenen Fenstern aus.
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4. Herbstblätter-Laterne
Ein Spaziergang kann bei dieser Laterne direkt zum ersten Bastelschritt werden. Kleine Ahornblätter, Farnstücke oder feine Gräser werden gesammelt, gepresst und später zwischen durchscheinende Papierflächen gelegt.
Beim Leuchten zeichnen sich die Blattadern besonders schön ab. Dafür braucht es gar nicht viele Fundstücke. Einige wenige Blätter mit ausreichend Abstand wirken ruhiger als eine vollständig bedeckte Fläche.
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5. Sternenlaterne in warmen Farben
Kleine Sterne lassen das Licht besonders schön durch die Außenwand scheinen. Dafür werden unterschiedlich große Sterne aus einem dunkleren Tonkarton ausgeschnitten und die Öffnungen anschließend von innen mit Transparentpapier hinterlegt.
Statt alle Sterne exakt auszurichten, dürfen sie über die Fläche wandern. Manche sitzen nah beieinander, andere stehen allein. Honiggelb, warmes Orange und ein wenig Altrosa ergeben ein weiches Licht.
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6. Kleine Gespenster-Laterne
Ein paar kleine weiße Gespenster auf dunklem Hintergrund passen wunderbar in die Wochen rund um Halloween. Trotzdem bleibt die Laterne freundlich genug für einen Laternenumzug.
Die Gespenster werden aus weißem Transparentpapier ausgeschnitten und auf einen dunklen Laternenkörper geklebt. Jedes bekommt ein anderes Gesicht: eines schaut überrascht, eines lächelt, ein anderes hat vielleicht zwei unterschiedlich große Augen.

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7. Laterne aus einer Papiertüte
Eine stabile Papiertüte ist eine unkomplizierte Grundlage für eine kleine Laterne. In die Seiten kommen einfache Öffnungen – Kreise, Sterne oder ein paar unregelmäßige Fenster – die von innen mit farbigem Transparentpapier hinterklebt werden.
Der obere Rand kann einmal umgeschlagen werden, damit er etwas stabiler wird. Zwei gegenüberliegende Löcher nehmen später den Drahtbügel auf. Weil Papier empfindlicher ist als ein klassischer Laternenrohling, eignet sich diese Variante besonders für trockene Abende oder als leuchtende Dekoration am Fenster.
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8. Mond-und-Sterne-Laterne
Ein tiefblauer oder dunkelgrauer Laternenkörper mit einem großen Mond und kleinen Sternen wirkt besonders schön, sobald es draußen dunkel wird. Die ausgeschnittenen Formen werden mit cremefarbenem und gelbem Transparentpapier hinterlegt.
Der Mond muss dabei kein sauberer Halbkreis sein. Gerade ein leicht unregelmäßig ausgeschnittener Mond und unterschiedlich große Sterne lassen die Laterne wie ein echtes Kinderprojekt aussehen.
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9. Fliegenpilz-Laterne
Rot, Creme und ein paar weiße Punkte genügen für eine Laterne, die sofort an einen herbstlichen Waldspaziergang erinnert. Der Pilzhut bildet den oberen Teil, darunter sitzt ein heller Laternenkörper als Stiel.
Die weißen Punkte dürfen unterschiedlich groß und ein wenig schief verteilt sein. So entsteht kein makelloser Bilderbuchpilz, sondern ein fröhliches Bastelstück, bei dem Kinder viel selbst übernehmen können.
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10. Laterne mit gepressten Blüten und Gräsern
Nicht nur Herbstblätter lassen sich in eine Laterne einarbeiten. Gepresste Gräser, kleine Blüten und feine Samenkapseln ergeben eine zarte Variante, die fast wie ein leuchtendes Herbarium aussieht.
Die Fundstücke verteilen sich locker zwischen zwei transparenten Flächen. Einige dürfen sich überschneiden, andere stehen einzeln. Naturfarbenes Tonpapier an Ober- und Unterkante hält die Gestaltung zusammen.
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11. Einfaches Laternenlicht aus einem Pappteller
Zwei Pappteller können den Rahmen für eine kleine runde Laterne bilden. Die Mitte wird jeweils herausgeschnitten und durch Transparentpapier ersetzt. Zwischen den beiden Seiten sorgt ein breiter Streifen Tonkarton für genügend Abstand.
Kinder können das Transparentpapier vorher mit kleinen Papierschnipseln, Punkten oder einfachen Motiven verzieren. Gerade für kleinere Hände ist die flache Form angenehm zu gestalten.
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12. Regenbogen-Laterne aus Transparentpapier
Bei einer Regenbogen-Laterne müssen die Farben nicht kräftig und klar voneinander getrennt sein. Gedämpftes Rosa, Apricot, Honiggelb, Salbeigrün und ein weiches Blau ergeben eine ruhigere Variante.
Die einzelnen Bögen werden aus Transparentpapier ausgeschnitten und leicht überlappend auf eine helle Laternenfläche geklebt. Im Dunkeln entstehen dort, wo sich die Farben treffen, zusätzliche Farbtöne.
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13. Fuchs-Laterne in Rostorange
Der Fuchs passt mit seinem warmen Fellton besonders schön in den Herbst. Ein rostorangefarbener Laternenkörper bekommt zwei leicht schiefe Ohren, eine cremefarbene Schnauze und ein kleines dunkles Näschen.
Das Gesicht darf reduziert bleiben. Wenn ein Ohr etwas höher sitzt oder die Augen nicht ganz auf einer Linie liegen, wirkt der Fuchs eher wie selbst gebastelt als wie eine gekaufte Motivlaterne.
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14. Waldlaterne mit ausgeschnittenen Bäumen
Eine dunkle Silhouette aus Tannen und Laubbäumen hebt sich vor warm leuchtendem Transparentpapier besonders schön ab. Die Bäume müssen nicht einzeln ausgeschnitten und aufgeklebt werden. Einfacher ist ein zusammenhängender Waldstreifen aus dunklem Tonkarton.
Kinder können die Baumkronen selbst zeichnen. Manche werden rund, andere spitz, manche deutlich kleiner. Genau diese Unterschiede machen aus der Silhouette einen kleinen Fantasiewald.
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15. Kleine Häuserlaterne mit bunten Fenstern
Zum Abschluss wird aus Tonkarton noch einmal ein kleines Haus – diesmal nicht aus einem Getränkekarton, sondern vollständig selbst gebaut. Dadurch können Kinder Fenster, Tür und Dach schon beim Zeichnen mitgestalten.
Die Fenster bekommen unterschiedliche Farben. Eines leuchtet gelb, ein anderes gedämpft rosa, daneben vielleicht ein kleines grünes Dachfenster. Sobald die Laterne eingeschaltet wird, sieht es aus, als wäre in jedem Zimmer jemand zu Hause.
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Wenn die selbst gebastelte Laterne zum ersten Mal leuchtet
Am Basteltisch sieht man vor allem Kleberänder, Papierschnipsel und vielleicht ein Fenster, das ein bisschen schief geworden ist. Sobald draußen die Dämmerung beginnt und zum ersten Mal Licht durch das Transparentpapier fällt, verändert sich die Laterne vollständig.
Gerade die kleinen Unregelmäßigkeiten machen sie dann besonders: der krumme Stern, das verschiedenfarbige Fenster oder das Waldtier mit den ungleichen Ohren. Und nach dem Laternenumzug darf das kleine Licht noch eine Weile am Kinderzimmerfenster weiterleuchten.
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