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Weihnachtsdeko basteln mit Kindern: 15 einfache Ideen
Weihnachtsdeko basteln mit Kindern: 15 einfache Ideen
In der Adventszeit darf Basteln ruhig ein bisschen nach echtem Familienleben aussehen: Papierreste auf dem Tisch, Farbe an den Fingern und ein Kind, das aus einem geplanten Stern plötzlich etwas ganz anderes macht. Gerade diese kleinen Eigenheiten machen selbst gemachte Weihnachtsdeko so schön.
Statt der üblichen Sammlung aus Papierketten, Watte-Schneemännern und Handabdruck-Rentieren entstehen bei diesen 15 Ideen Dinge, die Kinder wirklich mitgestalten können und die anschließend gern am Baum, im Fenster oder auf dem Weihnachtstisch bleiben. Manche Projekte sind schnell gemacht, andere dürfen einen ganzen Adventsnachmittag füllen.
10 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
1. Weihnachtskugeln mit kleinen Winterwelten
Durchsichtige, teilbare Kunststoffkugeln sind eine schöne Grundlage für Weihnachtsdeko, bei der Kinder ihre eigene kleine Welt bauen können. In einer Kugel steht vielleicht ein winziger Tannenbaum, in der nächsten ein Reh zwischen Moos und kleinen Holzsternen. Eine dritte bekommt eine verschneite Landschaft aus Watte und einem kleinen Haus.
Gerade weil keine Kugel genauso aussehen muss wie die andere, eignet sich die Idee auch gut für unterschiedliche Altersstufen.
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2. Leuchtende Häuserzeile fürs Fenster
Eine kleine Stadt aus Kinderzeichnungen wird besonders schön, sobald abends Licht dahinter scheint. Statt fertige Häuschen nachzubauen, zeichnet jedes Kind sein eigenes: mit schiefem Dach, drei Kaminen, winzigen Fenstern oder einem Haus, das eher wie ein Schloss aussieht.
Mehrere Häuser nebeneinander ergeben eine lange Silhouette für die Fensterbank.
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3. Christbaumschmuck aus Schrumpffolie
Schrumpffolie hat einen kleinen Überraschungseffekt: Kinder zeichnen ihre Motive zunächst groß, anschließend werden sie im Ofen zu festen kleinen Anhängern. Dadurch dürfen die Zeichnungen genauso kindlich bleiben, wie sie entstanden sind.
Sterne, Tannenbäume und Häuser funktionieren ebenso wie Fantasiewesen oder ein selbst gemaltes Familienporträt.
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4. Kleine Weihnachtsbilder aus Stoffresten
Übrig gebliebene Stoffstücke werden in kleinen Stickrahmen zu Weihnachtsbildern. Kinder können Stoffe aussuchen, übereinanderlegen und anschließend mit wenigen Perlen, Filzsternen oder einem aufgeklebten Band ergänzen.
Besonders lebendig sieht eine kleine Gruppe aus unterschiedlich großen Rahmen aus. Nach Weihnachten lassen sich die Stoffe herausnehmen und die Rahmen für ein neues Projekt verwenden.
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5. Waldtiere aus Holzscheiben
Hier bleibt die natürliche Form des Holzes sichtbar. Auf kleine Holzscheiben malen Kinder Füchse, Eulen, Rehe oder Fantasietiere. Aststücke werden zu Geweihen, kleine Filzreste zu Ohren und ein aufgemalter Schal macht aus einem Waldtier einen winterlichen Baumanhänger.
Das Ergebnis wirkt gerade dann charmant, wenn die Gesichter nicht exakt gleich geraten.
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6. Weihnachtsanhänger aus bunten Glasperlen
Diese Anhänger wirken am Baum fast wie kleine Schmuckstücke. Größere Glasperlen werden auf stabilen Basteldraht gefädelt und zu Sternen, Tropfen oder kleinen Ringen geformt. Kinder können die Farbkombination selbst zusammenstellen.
Für kleinere Kinder eignen sich große Perlen besonders gut. Das Verdrehen und Kürzen des Drahtes übernimmt ein Erwachsener.
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7. Mini-Schneekugeln im Schraubglas
Eine kleine Winterlandschaft im Glas ist spannender als ein einzelner Schneemann aus Watte – und lässt sich jedes Jahr wieder hervorholen. Dafür werden kleine Figuren und Bäumchen innen am Deckel befestigt. Nach dem Zuschrauben steht das Glas auf dem Kopf.
Für Kinder ist besonders das Zusammenstellen der Szene reizvoll: Wer wohnt in dieser winzigen Welt?
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8. Weihnachtsdorf aus bemalten Holzklötzen
Ein paar Holzklötze werden zu Häusern, die jedes Jahr anders aufgestellt werden können. Kinder malen Türen, Fenster und Dächer auf; Erwachsene können einzelne Klötze vorher schräg zusägen oder direkt Häuserrohlinge verwenden.
Später steht das Dorf zwischen Tannenzweigen auf dem Sideboard oder zieht als kleine Häuserreihe ins Kinderzimmer.
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9. Fenstersterne aus Transparentpapier-Mosaik
Statt Transparentpapier exakt zu falten, dürfen Kinder hier kleine Farbstücke frei zusammensetzen. Ein Rahmen aus schwarzem Tonkarton hält das Mosaik zusammen. Im Gegenlicht leuchten die überlappenden Flächen unterschiedlich intensiv.
Neben Sternen funktionieren auch Tannenbäume, Häuser oder große Weihnachtskugeln.
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10. Kleine Wichteltüren als Weihnachtsdeko
Eine Wichteltür muss nicht gleich zu einer täglichen Adventsinszenierung werden. Als gemeinsames Bastelprojekt entsteht eine einzige kleine Tür mit Briefkasten, Leiter oder winzigem Kranz. Kinder können entscheiden, wie der unsichtbare Bewohner wohl lebt.
Nach dem Basteln findet die Tür einen Platz an der Fußleiste oder unter dem Weihnachtsbaum.
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11. Christbaumanhänger aus Modelliermasse mit Fundstücken
Modelliermasse wird besonders interessant, wenn nicht nur Ausstechformen zum Einsatz kommen. Tannenzweige, kleine Zapfen, Spitzenstoff, Knöpfe oder ein strukturierter Zweig hinterlassen feine Abdrücke. Nach dem Trocknen können einzelne Vertiefungen sparsam bemalt werden.
So entsteht Christbaumschmuck, an dem sich später sogar ein gemeinsamer Winterspaziergang wiedererkennen lässt.
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12. Leuchtende Weihnachtsgläser mit Transparentpapier
Diese kleinen Leuchten können Kinder fast vollständig selbst gestalten. Auf ein Glas kommen gerissene Stücke Transparentpapier, aus denen abstrakte Wintermuster, Häuser oder Tannen entstehen. Ein LED-Teelicht bringt die Farben am Abend zum Leuchten.
Mehrere unterschiedlich gestaltete Gläser sehen auf einer Fensterbank besonders schön aus.
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13. Kleine Weihnachtsbäume aus Garn und Perlen
Aus einem dreieckigen Rahmen aus Holzstäbchen entsteht ein kleiner Weihnachtsbaum, den Kinder kreuz und quer mit Garn bespannen. Dazwischen werden große Holzperlen aufgefädelt. Das Ergebnis ist grafisch, farbig und trotzdem unverkennbar selbst gemacht.
Die Bäumchen können an die Wand, ins Fenster oder später als Dekoration an ein Geschenk gehängt werden.
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14. Weihnachts-Mobile mit gesammelten Schätzen
Ein schöner Ast vom Spaziergang wird zur Basis für eine Weihnachtsdekoration, die jedes Kind anders gestalten kann. Daran hängen kleine Zapfen, bemalte Holzformen, getrocknete Orangenscheiben, Modelliermasse-Anhänger oder einzelne Perlenstränge.
Damit das Mobile nicht wie eine zufällige Sammlung wirkt, hilft eine kleine gemeinsame Farbwelt – zum Beispiel Waldgrün, Bordeaux, Naturholz und Creme.
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15. Familien-Weihnachtsbaum aus Erinnerungsanhängern
Die letzte Idee wächst über Jahre weiter. Jedes Familienmitglied gestaltet einen Anhänger, der für etwas aus dem vergangenen Jahr steht: ein gemaltes Fahrrad, ein winziges Foto, ein gepresstes Blatt vom Urlaubsort oder ein kleines Symbol für ein neues Hobby.
Die Anhänger kommen an einen kleinen separaten Baum oder an einen großen Zweig in einer Vase. Im nächsten Advent entstehen neue – und aus der Weihnachtsdeko wird nach und nach ein Familienarchiv.
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Weihnachtsdeko, an der kleine Erinnerungen hängen
Bei Weihnachtsdeko mit Kindern muss das Ergebnis nicht aussehen, als käme alles aus derselben Kollektion. Ein schief gemaltes Holzhaus, die eigenwillige Farbkombination am Perlenanhänger oder der viel zu große Baum in einer Mini-Winterwelt erzählen schließlich, wer sie gemacht hat.
Besonders schön werden diese Bastelideen deshalb mit der Zeit. Manche dürfen nach Weihnachten wieder verschwinden, andere kommen im nächsten Dezember zurück – und irgendwann weiß jeder noch ganz genau, wer damals diesen merkwürdigen kleinen Fuchs auf die Holzscheibe gemalt hat.


