Feste & Saison

Weihnachtsdeko selber machen: 15 besondere Ideen

Weihnachtsdeko selber machen: 15 besondere Ideen

Weihnachtsdeko selbst zu machen wird besonders schön, wenn dabei Dinge entstehen, die man nicht nach einer Saison wieder aussortieren möchte. Ein Anhänger kann eine kleine Erinnerung bewahren, ein alter Bilderrahmen wird zur leuchtenden Winterkulisse und aus Stoffresten entstehen Christbaumkugeln, die es so kein zweites Mal gibt.

Die folgenden 15 Ideen gehen deshalb ein Stück weiter als der klassische Papierstern. Manche lassen sich an einem Nachmittag umsetzen, für andere lohnt sich ein ruhiger Adventsabend mit Werkzeug und einer Tasse Tee. Gemeinsam ist ihnen, dass am Ende etwas entsteht, das deinem Zuhause eine persönliche Weihnachtsstimmung gibt – und vielleicht in einigen Jahren genauso selbstverständlich aus der Weihnachtskiste kommt wie die alten Lieblingskugeln.

10 Min. Lesezeit

Selbst gemachte Weihnachtsdeko mit Stoffkugeln, besonderen Anhängern und leuchtender Winterkulisse

Inhaltsverzeichnis

1. Christbaumkugeln mit besonderen Stoffen beziehen

Eine übrig gebliebene Samtschleife, ein Stück geblümter Baumwollstoff oder ein Rest vom Lieblingsstoff sind fast zu schade für die Restekiste. Auf Christbaumkugeln bekommen solche kleinen Stücke noch einmal einen großen Auftritt. Besonders reizvoll wird es, wenn am Baum nicht zehn identische Kugeln hängen, sondern eine kleine Kollektion aus Samt, Karos, floralen Mustern und Leinen entsteht.

Material & Anleitung

  • Styropor- oder leichte Kugelrohlinge
  • dünne Stoffreste
  • Stoffschere
  • Maßband
  • Textil- oder Bastelkleber, der für den Kugelrohling geeignet ist
  • schmales Band
  • kleine Aufhängeösen für Styropor oder passende Kugelaufhänger
  • Stecknadeln
  1. Teile die Oberfläche gedanklich in vier bis sechs Segmente und miss vom oberen zum unteren Mittelpunkt.
  2. Schneide entsprechend längliche Stoffstücke zu. Gib an den Seiten wenige Millimeter Überstand hinzu.
  3. Lege das erste Stück probeweise auf die Kugel und passe die Rundung bei Bedarf an.
  4. Trage den Kleber sparsam auf und streiche den Stoff vom Mittelpunkt nach außen glatt. Kleine Falten an den Übergängen dürfen bleiben.
  5. Setze die übrigen Stoffstücke leicht überlappend daneben.
  6. Verstecke die Übergänge auf Wunsch unter einem sehr schmalen Band.
  7. Befestige oben eine passende Aufhängeöse und fädle das Band ein.

Eine einzelne Kugel aus einem Stoff mit persönlicher Geschichte kann später sogar ein kleines Weihnachtsgeschenk werden.

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Kugelrohlinge eignen sich besonders gut, wenn du gleich eine kleine Kollektion aus unterschiedlichen Stoffresten gestalten möchtest.

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Selbst gemachte Christbaumkugeln aus Samt, Karostoff und floralem Stoff

2. Kleine Kunstwerke für den Weihnachtsbaum rahmen

Winzige Bilderrahmen zwischen den Zweigen wirken fast wie eine kleine Galerie. Darin können gepresste Blätter, ein Stück alter Stoff, eine selbst gemalte Miniatur oder ein ausgeschnittener Ausschnitt aus einem eigenen Foto Platz finden. Schön ist gerade die Mischung: Nicht jeder Rahmen muss denselben Inhalt bekommen.

Material & Anleitung

  • kleine leichte Bilderrahmen oder Rahmenanhänger
  • festes Papier
  • eigene kleine Motive, Stoffreste oder gepresste Pflanzenteile
  • kleine Schere
  • säurefreier Papierkleber
  • schmales Band
  1. Nimm die Rückseite des Rahmens als Schablone und übertrage ihre Größe auf festes Papier.
  2. Schneide den Hintergrund passend zu.
  3. Arrangiere darauf ein kleines Motiv. Bei gepressten Pflanzenteilen reichen oft ein einzelnes Blatt oder wenige feine Stiele.
  4. Fixiere das Motiv mit möglichst wenig Kleber.
  5. Setze das kleine Bild in den Rahmen und schließe die Rückseite.
  6. Befestige ein Band an der vorhandenen Öse. Besitzt der Rahmen keine sichere Aufhängung, verwende ihn lieber stehend in einer Weihnachtsdekoration.

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Kleine Rahmenanhänger in unterschiedlichen Formen lassen sich jedes Jahr neu bestücken und machen aus dem Weihnachtsbaum mit der Zeit eine persönliche Sammlung.

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Kleine gerahmte Kunstwerke als persönliche Anhänger am Weihnachtsbaum

3. Schmuckstücke als Weihnachtsanhänger gestalten

Glasperlen, kleine Quasten und metallische Elemente bringen eine ganz andere Textur an den Weihnachtsbaum als klassische Kugeln. Statt eines typischen Perlensterns entstehen Anhänger, die ein wenig an alten Modeschmuck erinnern.

Bordeauxfarbenes Glas neben Rauchgrau und Messing wirkt besonders schön, ebenso dunkles Grün mit milchigen Perlen. Eine kleine Quaste oder ein einzelner besonderer Anhänger kann den Abschluss bilden.

Material & Anleitung

  • Glasperlen in zwei bis drei Größen
  • Niet- oder Kettelstifte
  • kleine Schmuckanhänger oder Quasten
  • Biegeringe
  • Rundzange
  • Flachzange
  • Seitenschneider
  • schmales Band
  1. Lege zunächst einige Perlen und Schmuckelemente lose nebeneinander, bis eine Kombination entsteht, die dir gefällt.
  2. Fädle die Perlen auf einen Niet- oder Kettelstift.
  3. Kürze den Draht bei Bedarf mit dem Seitenschneider und forme am offenen Ende mit der Rundzange eine geschlossene Öse.
  4. Verbinde daran über einen Biegering eine kleine Quaste oder einen Anhänger.
  5. Kontrolliere alle Verbindungen sorgfältig.
  6. Fädle oben ein schmales Band durch die Öse.

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Ein Schmuckzangen-Set mit Rund-, Flach- und Seitenschneider ist für solche Anhänger wesentlich angenehmer als eine große Haushaltszange und lässt sich für viele weitere Projekte verwenden.

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Hände gestalten einen Weihnachtsanhänger aus Glasperlen und Schmuckelementen

4. Mini-Lampenschirme für eine Lichterkette falten

Eine Lichterkette kann selbst zum Dekostück werden. Kleine Lampenschirme aus Transparentpapier oder dünnem gemustertem Papier lassen die einzelnen Lichtpunkte wie winzige Tischleuchten aussehen. Besonders hübsch wirkt die Idee an einem Regal, über einer Kommode oder locker um einen großen Zweig gelegt.

Material & Anleitung

  • batteriebetriebene LED-Lichterkette mit LEDs, die im Betrieb kühl bleiben
  • Transparentpapier oder dünnes festes Papier
  • Papier für eine Schablone
  • Bleistift
  • Schere
  • doppelseitiges Klebeband
  • Lochzange
  1. 1. Zeichne zunächst einen kleinen Lampenschirm als flachen Kreissektor auf normales Papier und teste die Größe an einer LED.
  2. Übertrage die passende Schablone auf das ausgewählte Papier.
  3. Schneide die Schirme aus.
  4. Rolle jedes Teil zu einem kleinen konischen Schirm und fixiere die überlappende Kante mit einem schmalen Streifen doppelseitigem Klebeband.
  5. Stanze oben zwei kleine gegenüberliegende Öffnungen.
  6. Führe den Draht der Lichterkette durch diese Öffnungen, sodass der Schirm locker um die einzelne LED sitzt und das Papier die LED nicht berührt.
  7. Verwende die Lichterkette nur so, wie es der Hersteller für dekorative Anwendungen vorsieht.

Mit zwei oder drei unterschiedlichen Papieren wirkt die Lichterkette weniger gleichförmig und fast wie ein kleines Fundstück aus einem alten Hotel.

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Für dieses Projekt eignet sich eine feine batteriebetriebene Micro-LED-Lichterkette, deren kleine Lichtpunkte die Papierformen nicht überladen.

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Weihnachtliche LED-Lichterkette mit kleinen selbst gemachten Lampenschirmen aus Papier

5. Eine Weihnachtsleuchte aus einer Glasvase gestalten

Eine große transparente Glasvase kann im Advent zur leuchtenden Skulptur werden. Statt sie bis oben mit Kugeln zu füllen, reichen wenige ausgewählte Elemente: einige Glasornamente, ein Zweig, Papiersterne und dazwischen warmes Licht. So bleibt das Glas sichtbar und die Dekoration bekommt Tiefe.

Material & Anleitung

  • große transparente Glasvase
  • batteriebetriebene Micro-LED-Lichterkette
  • einige leichte Weihnachtskugeln oder Glasornamente
  • Papiersterne
  • ein trockener kleiner Zweig
  • optional ein kleiner fertiger Lampenschirm mit separatem, dafür vorgesehenem LED-Leuchtenaufsatz
  1. Lege einen Teil der ausgeschalteten Lichterkette locker in den unteren Bereich.
  2. Setze wenige Kugeln und Papiersterne dazwischen.
  3. Stelle den kleinen Zweig so hinein, dass er sich am Vasenrand abstützt und nicht auf empfindliche Ornamente drückt.
  4. Führe weitere Lichtpunkte locker zwischen den Elementen hindurch.
  5. Das Batteriefach bleibt außerhalb beziehungsweise gut erreichbar hinter der Vase.
  6. Wenn du einen Lampenschirm ergänzen möchtest, verwende ausschließlich ein fertiges LED-System, das ausdrücklich für diesen Aufbau vorgesehen ist.

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Eine große klare Bodenvase mit breiter Öffnung lässt genug Raum, um Licht und einzelne Weihnachtsstücke locker statt dicht geschichtet zu arrangieren.

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6. Einen Bilderrahmen in eine leuchtende Winterkulisse verwandeln

Von vorne sieht er aus wie ein tief gerahmtes Bild. Erst beim zweiten Blick erkennt man die verschiedenen Ebenen: dunkle Tannen im Vordergrund, dahinter kleine Häuser und ganz hinten ein warmer Lichtschein. Gerade an einer Wand mit normalen Bildern wird solch eine leuchtende Winterkulisse zum überraschenden Detail.

Material & Anleitung

  • tiefer Objektrahmen
  • fester Fotokarton in mehreren aufeinander abgestimmten Farben
  • Transparentpapier
  • Schneidematte
  • Präzisionsmesser
  • Abstandsklebepads
  • Bleistift und Lineal
  • Micro-LED-Lichterkette
  • Klebeband
  1. Miss den Innenraum des Objektrahmens aus.
  2. Zeichne drei einfache Landschaftsebenen auf Fotokarton: beispielsweise Tannen im Vordergrund, Dächer in der Mitte und eine ruhige Hügellinie hinten.
  3. Schneide die Silhouetten auf einer Schneidematte aus.
  4. Hinterklebe kleine Fensteröffnungen der Häuser mit Transparentpapier.
  5. Setze die Ebenen mit Abstandspads hintereinander, sodass zwischen ihnen einige Millimeter Raum bleiben.
  6. Befestige die Micro-Lichterkette hinter der letzten Ebene. Das Batteriefach bleibt von außen erreichbar.
  7. Schließe den Rahmen und prüfe im Dunkeln, ob einzelne Lichtpunkte störend direkt sichtbar sind. Bei Bedarf lassen sie sich hinter der hintersten Papierebene verschieben.

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Ein tiefer Objektrahmen schafft genügend Abstand zwischen den einzelnen Papierlagen und macht aus dem Motiv eine kleine dreidimensionale Szenerie.

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Mehrschichtige Winterkulisse aus Papier in einem tiefen Bilderrahmen

7. Farbige Kerzenhalter aus Glas kombinieren

Auf dem Weihnachtstisch müssen Kerzenhalter nicht aus einem Set stammen. Gerade verschiedene Glasformen in Rauchgrau, Grün, Bernstein und Weinrot ergeben zusammen eine interessante Gruppe.

Für ein DIY lassen sich dafür einzelne fertige Glaselemente und Kerzenhalter kombinieren – allerdings nur dort, wo die Teile sicher ineinandergreifen beziehungsweise mit einem ausdrücklich für Glas geeigneten Klebstoff dauerhaft verbunden werden können. Wer mit echtem Kerzenlicht dekorieren möchte, verwendet ausschließlich Bauteile, die als Kerzenhalter dafür vorgesehen sind. Für frei kombinierte Dekoelemente sind LED-Kerzen die unkompliziertere Variante.

Material & Anleitung

  • farbige Glas-Kerzenhalter oder passende Glasbauteile
  • für Glas geeigneter transparenter Klebstoff
  • Reinigungsalkohol
  • weiches Tuch
  • LED-Stabkerzen
  1. Probiere die einzelnen Glaselemente zunächst ohne Kleber übereinander aus. Die Standfläche muss eben und stabil bleiben.
  2. Reinige die Klebeflächen entsprechend den Angaben des Klebstoffherstellers.
  3. Verbinde jeweils nur zwei sicher aufeinander sitzende Elemente.
  4. Richte sie sorgfältig aus und lass den Klebstoff vollständig nach Herstellerangabe aushärten.
  5. Prüfe den fertigen Kerzenhalter auf einem ebenen Untergrund auf Standfestigkeit.
  6. Setze eine passende LED-Stabkerze ein.

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LED-Stabkerzen mit bewegter Flamme geben ungewöhnlichen Kerzenhaltern warmes Licht, ohne dass die selbst kombinierte Glaskonstruktion einer offenen Flamme ausgesetzt wird.

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8. Weihnachtsanhänger mit kleinen Geheimnissen füllen

Diese Anhänger werden erst interessant, wenn man sie öffnet. Darin kann ein winziges Foto vom vergangenen Jahr liegen, ein Satz, den man nicht vergessen möchte, ein Weihnachtswunsch oder eine kleine Nachricht für jemanden aus der Familie.

Jedes Jahr kommt ein neuer Anhänger hinzu. Nach einigen Weihnachten hängt am Baum damit fast unbemerkt ein kleines Familienarchiv.

Material & Anleitung

  • teilbare transparente oder dekorative Ornamentkugeln
  • kleine Fotos oder Papierstreifen
  • feines Papier
  • schmales Band
  • optional Konfetti aus Seidenpapier, Trockenblüten oder kleine Stoffreste
  1. Wähle für jeden Anhänger genau eine Erinnerung oder Botschaft aus.
  2. Schneide das Foto beziehungsweise Papier so klein zu, dass es sich ohne starkes Knicken einlegen lässt.
  3. Rolle einen geschriebenen Wunsch locker zusammen oder falte ihn einmal.
  4. Ergänze höchstens ein oder zwei kleine dekorative Elemente.
  5. Schließe den Anhänger sorgfältig.
  6. Fädle ein Band durch die Aufhängung.
  7. Notiere das Jahr klein auf dem Papier im Inneren, damit später noch nachvollziehbar bleibt, wann die Erinnerung entstanden ist.

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Teilbare Ornamentkugeln lassen sich öffnen und neu befüllen – praktisch, wenn aus der Idee eine kleine Weihnachtstradition werden soll

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Befüllbarer Weihnachtsanhänger mit kleinem Foto und persönlicher Erinnerung

9. Ein schwebendes Weihnachts-Mobile gestalten

Über einem Sideboard oder vor einer ruhigen Wand kann Weihnachtsdeko auch beinahe wie ein Kunstobjekt wirken. Ein Metallring bildet die Basis, daran hängen Glassterne, kleine Ornamente und transparente Elemente in verschiedenen Höhen.

Das Mobile braucht gar nicht viele Teile. Spannender ist eine asymmetrische Anordnung mit einigen bewusst freien Bereichen.

Material & Anleitung

  • Metallring
  • transparenter Nylonfaden
  • leichte Weihnachtsanhänger
  • kleine Glas- oder Acrylornamente
  • Schere
  • geeigneter Deckenhaken samt Befestigung für den jeweiligen Untergrund
  1. Lege den Metallring auf den Tisch und verteile die ausgewählten Anhänger zunächst lose innerhalb der Kreisfläche.
  2. Schneide Nylonfäden in unterschiedlichen Längen zu.
  3. Knote die Anhänger einzeln daran fest und sichere die Knoten sorgfältig.
  4. Befestige die Fäden am Ring und kontrolliere zwischendurch, wie die Elemente frei hängend zueinander stehen.
  5. Befestige drei gleich lange Aufhängefäden am Ring und führe sie oben zusammen.
  6. Hänge das Mobile an einer für Wand- oder Deckenmaterial und Gesamtgewicht geeigneten Befestigung auf.

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Dünne Metallringe gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie lassen sich nach Weihnachten für Kränze oder andere saisonale Mobiles weiterverwenden.

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Selbst gemachtes Weihnachts-Mobile aus Metallring, Glassternen und Ornamenten

10. Textile Weihnachtsbilder im Stickrahmen gestalten

Ein Stickrahmen kann mehr als Kreuzstich. Mit einem besonderen Stoff wird er zum kleinen textilen Bild, das durch einige aufgenähte Perlen, einen Samtstreifen oder eine kleine Applikation eine weihnachtliche Note bekommt.

Mehrere Rahmen in unterschiedlichen Größen wirken zusammen besonders schön. Ein dunkles Blumenmuster kann neben kariertem Leinen hängen, dazwischen ein alter Stoffrest aus der Familienkiste.

Material & Anleitung

  • Stickrahmen aus Holz
  • feste Stoffreste
  • Stickgarn
  • Nähnadel
  • Perlen, Pailletten oder kleine textile Applikationen
  • Stoffschere
  • Textilkleber für die Rückseite
  1. Lege den Stoff in den geöffneten Stickrahmen und richte das Muster aus.
  2. Spanne ihn gleichmäßig ein und ziehe die Schraube fest.
  3. Nähe nur wenige Akzente auf: beispielsweise einzelne Perlen in eine Blüte oder kleine Sterne auf einen dunklen Stoff.
  4. Schneide den überstehenden Stoff auf der Rückseite mit etwa zwei Zentimetern Zugabe zurück.
  5. Falte den Rand nach innen und fixiere ihn rückseitig sparsam mit Textilkleber.
  6. Lass alles trocknen und hänge den Rahmen an seiner Schraube beziehungsweise an einem daran befestigten Band auf.

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Ein Set aus Stickrahmen in verschiedenen Größen macht es leicht, aus mehreren Stoffmotiven eine zusammengehörige kleine Wandgestaltung zu arrangieren.

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Weihnachtliche Wandbilder aus gemusterten Stoffen in Stickrahmen

11. Christbaumkugeln einen Vintage-Look geben

Manche Weihnachtskugeln sehen besonders schön aus, wenn sie gerade nicht neu wirken. Mit matter Grundierung, Krakeliermedium und sparsam eingesetztem Metallic-Wachs können einfache Kugelrohlinge eine Oberfläche bekommen, die an alten Christbaumschmuck erinnert.

Der Reiz liegt darin, jede Kugel etwas anders zu behandeln. Bei einer darf mehr dunkler Untergrund hervorschauen, eine andere bekommt nur an wenigen Stellen einen warmen Goldton.

Material & Anleitung

  • bemalbare Kugelrohlinge
  • für den jeweiligen Rohling geeignete Grundierung
  • Acrylfarbe
  • Krakeliermedium
  • Metallic-Wachs
  • weiche Pinsel
  • Handschuhe
  • Band
  1. Bereite den Kugelrohling entsprechend der verwendeten Grundierung vor.
  2. Trage eine deckende Grundfarbe auf und lass sie vollständig trocknen.
  3. Verteile das Krakeliermedium nach Herstellerangabe.
  4. Trage anschließend die dafür vorgesehene Deckfarbe auf. Die typische Rissstruktur entsteht beim Trocknen.
  5. Lass die Oberfläche vollständig aushärten.
  6. Nimm sehr wenig Metallic-Wachs mit einem weichen Tuch oder Pinsel auf und betone einzelne erhabene beziehungsweise gerissene Stellen.
  7. Befestige nach dem Trocknen das Aufhängeband.

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Krakeliermedium macht aus gewöhnlichen bemalbaren Rohlingen Einzelstücke mit einer unregelmäßigen, gealterten Oberfläche.

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Selbst gestaltete Weihnachtskugeln mit gealterter Krakelieroberfläche

12. Eine beleuchtete Winterwelt fürs Bücherregal bauen

Ein einzelnes Regalfach wird im Dezember zur kleinen Bühne. Zwischen den Büchern erscheint eine dunkle Waldsilhouette, dahinter ein Haus und am Horizont leuchtet warmes Licht. Weil die Szenerie nur wenige Zentimeter tief sein muss, funktioniert sie auch in einem normalen Bücherregal.

Material & Anleitung

  • zwei schmale Buchstützen
  • fester Karton oder dünnes Bastelsperrholz
  • Bleistift
  • Schneidematte und Präzisionsmesser für Karton beziehungsweise geeignetes Werkzeug für Sperrholz
  • Abstandsklötzchen
  • Holzleim oder geeigneter Bastelkleber
  • Micro-LED-Lichterkette
  1. Miss Höhe und freie Breite des Regalfachs aus.
  2. Plane zwei oder drei Silhouetten, die zwischen die Buchstützen passen.
  3. Übertrage Tannen, Häuser oder Hügel auf das gewählte Material.
  4. Schneide beziehungsweise säge die Formen sauber aus.
  5. Verbinde die Ebenen unten mit kleinen Abstandsklötzchen, sodass eine freistehende Kulisse entsteht.
  6. Lege die Micro-Lichterkette hinter die hinterste Ebene und führe das Batteriefach seitlich heraus.
  7. Stelle die Kulisse zwischen die Buchstützen und arrangiere die Bücher anschließend wieder daneben.

Ein tiefes Waldgrün oder Bordeaux statt reinem Schwarz gibt der Silhouette im Tageslicht zusätzlich Farbe.

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Ein Präzisionsmesser mit Schneidematte lohnt sich für mehrschichtige Papier- und Kartonprojekte, weil auch kleine Fenster und feine Baumformen sauber ausgeschnitten werden können.

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Kleine beleuchtete Winterlandschaft zwischen Büchern in einem Regal

13. Kleine Weihnachtswelten in Dosen gestalten

Eine winzige Metalldose öffnet sich – und darin steht ein Weihnachtsbaum. Oder ein kleines Reh vor dunkelrotem Samt. Vielleicht steckt auch ein Foto darin. Diese kleinen Schaukästen funktionieren als Anhänger, Tischdekoration oder persönliches Mitbringsel.

Material & Anleitung

  • kleine Metalldosen mit Klappdeckel
  • dünner Samt, Papier oder Stoff für den Hintergrund
  • sehr kleine Miniaturfiguren oder Bäumchen
  • kleine Schere
  • starker Bastelkleber, geeignet für Metall und die verwendeten Materialien
  • Band
  • optional kleine Schrauböse, sofern sich die Dose dafür konstruktiv eignet
  1. Öffne die Dose und übertrage ihre Innenform auf Papier oder Stoff.
  2. Schneide den Hintergrund passend zu und klebe ihn in den Deckel oder auf die Rückwand.
  3. Probiere die Miniaturen zunächst lose aus. Eine kleine Szene wirkt meist stärker als viele winzige Teile.
  4. Klebe die ausgewählten Elemente fest und lass alles vollständig trocknen.
  5. Wenn die Dose bereits eine Aufhängung besitzt, befestige daran ein Band.
  6. Dosen ohne sichere Aufhängemöglichkeit bleiben als kleine stehende Schaukästen erhalten.

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Miniaturbäumchen in verschiedenen Größen machen es leichter, auch in sehr kleinen Dosen räumliche Tiefe entstehen zu lassen.

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Kleine selbst gemachte Weihnachtslandschaft in einer geöffneten Metalldose

14. Einen Erinnerungsbaum aus dem vergangenen Jahr gestalten

Nicht jede Weihnachtsdekoration muss ein klassisches Weihnachtsmotiv tragen. Dieser Baum erzählt stattdessen vom vergangenen Jahr. Ein schönes Foto, die Eintrittskarte eines besonderen Abends, ein getrocknetes Blatt vom Urlaub, eine kleine Zeichnung oder ein Band von einem Geschenk werden zu seinen Anhängern.

Als Basis dient eine große textile Fläche, auf der schmale Bänder oder Kordeln in einer lockeren Baumform verlaufen. Kleine Clips halten die Erinnerungen fest, sodass nach Weihnachten alles wieder abgenommen werden kann.

Material & Anleitung

  • große feste Stoffbahn oder Filzplatte
  • Holzleiste oder Posterleiste zum Aufhängen
  • Kordel oder schmales Band
  • kleine Clips
  • Nadel und kräftiges Garn oder Textilkleber – passend zum verwendeten Stoff
  • persönliche Erinnerungsstücke
  • kleine leichte Weihnachtsanhänger
  1. Breite den Stoff flach aus und markiere eine große Dreiecksform.
  2. Lege die Kordel in mehreren waagerechten, nach oben kürzer werdenden Linien auf den Stoff.
  3. Nähe die Enden fest oder befestige sie entsprechend dem verwendeten Material.
  4. Bringe die Stoffbahn an einer geeigneten Poster- oder Holzleiste an.
  5. Verteile kleine Clips entlang der Kordeln.
  6. Hänge Fotos und flache Erinnerungsstücke dazwischen. Wenige kleine Weihnachtsornamente verbinden die persönlichen Stücke optisch miteinander.
  7. Nach Weihnachten kommen die Erinnerungen in eine beschriftete Box – im nächsten Jahr beginnt eine neue Ebene der Geschichte.

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Magnetische Posterleisten halten große textile Motive ohne klassischen Bilderrahmen und lassen sich nach der Weihnachtszeit schnell neu bestücken.

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Weihnachtlicher Erinnerungsbaum aus Fotos, kleinen Fundstücken und Anhängern

15. Eine eigene kleine Weihnachts-Spieluhr bauen

Eine selbst gestaltete Spieluhr hat etwas wunderbar Altmodisches. Auf einem kleinen Holzsockel entsteht eine Winterlandschaft mit einem Baum, einem Häuschen oder einer einzelnen Figur. Darunter sitzt ein mechanisches Spielwerk, das beim Aufziehen eine Weihnachtsmelodie spielt.

Gerade weil das Projekt etwas mehr Zeit braucht, eignet es sich für ein Stück, das viele Jahre bleiben darf. Auch als Geschenk kann daraus etwas sehr Persönliches werden.

Material & Anleitung

  • Spieluhr-Bastelset mit mechanischem Spielwerk und passender Kurbel beziehungsweise Schlüssel
  • Holzsockel oder passende Holzbox
  • kleine Miniaturbäume
  • Miniaturhaus oder Figur
  • für Holz und Miniaturen geeigneter Kleber
  • kleine Holzleisten oder Abstandshalter, falls das Spielwerk im Sockel montiert wird
  • Schraubendreher und weiteres Werkzeug entsprechend dem Bastelset
  1. Wähle ein Spieluhrwerk, dessen Montageanleitung zu deinem geplanten Sockel passt.
  2. Lege vor der Montage fest, wo Spielwerk, Aufziehmechanismus und Dekoration sitzen sollen. Bewegliche Teile müssen frei bleiben.
  3. Montiere das Spielwerk exakt nach Herstelleranleitung im beziehungsweise unter dem Sockel.
  4. Teste Mechanik und Aufziehweg vollständig, bevor die Dekoration aufgeklebt wird.
  5. Arrangiere oben zunächst lose ein kleines Haus, einen Baum oder eine Figur.
  6. Klebe die Miniaturen erst fest, wenn sicher ist, dass sie die Mechanik nicht behindern.
  7. Lass den Kleber vollständig aushärten und teste die Spieluhr erneut.

Hier lohnt es sich, die Szene klein zu halten. Ein Baum, ein Häuschen und eine einzelne Figur erzählen oft mehr als eine vollgestellte Miniaturlandschaft.

Frl. Wunder empfiehlt

Ein vollständiges Spieluhr-Bastelset nimmt dem Projekt den schwierigsten technischen Teil ab und lässt trotzdem genügend Freiheit für eine eigene Weihnachtslandschaft.

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Selbst gebaute Weihnachts-Spieluhr mit kleinem Haus und Miniaturbaum

Weihnachtsdeko, an der Erinnerungen hängen

Die schönsten selbst gemachten Weihnachtsstücke müssen nicht aussehen, als kämen sie aus derselben Kollektion. Eine samtbezogene Kugel kann neben einem kleinen Bilderrahmen hängen, im Regal leuchtet die selbst gebaute Winterkulisse und in einem Anhänger steckt noch die Nachricht vom vergangenen Weihnachten.

Mit jedem Jahr können einzelne Stücke dazukommen. Genau dadurch verändert sich die Weihnachtsdekoration langsam mit dem eigenen Zuhause – und erzählt irgendwann viel mehr als eine fertig gekaufte Dekoserie.

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