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Weihnachtsdeko mit Beleuchtung selber machen: 12 stimmungsvolle Ideen

Weihnachtsdeko mit Beleuchtung selber machen: 12 stimmungsvolle Ideen

Wenn im Dezember langsam das Tageslicht verschwindet, beginnt für Weihnachtsdekoration eigentlich die schönste Zeit. Dann leuchten Kerzen, feine Sterne zeichnen Muster an die Wand und aus einem schlichten Stück Holz wird plötzlich ein warm schimmerndes Lichtobjekt.

Besonders reizvoll sind Dekorationen, bei denen das Licht nicht einfach hinzugefügt wird, sondern Teil der Gestaltung ist. Es scheint durch ausgestochene Öffnungen, fällt zwischen mehreren Papier- oder Holzschichten hindurch oder bleibt selbst verborgen und zeichnet nur die Konturen eines Sterns nach. Die folgenden zwölf Ideen brauchen etwas mehr als fünf Minuten Bastelzeit – dafür lohnt es sich, sie jedes Jahr wieder hervorzuholen.

10 Min. Lesezeit

Selbst gemachte Lichthäuser aus Ton, ein beleuchteter Holzstern und Papiersterne in einer ruhigen weihnachtlichen Wohnszene.

Inhaltsverzeichnis

1. Lichthäuser aus lufttrocknendem Ton

Kleine weiße Häuser mit schiefen Giebeln und winzigen Fenstern erinnern an ein stilles Dorf an einem verschneiten Winterabend. Besonders schön werden sie, wenn sie gerade nicht vollkommen akkurat gearbeitet sind: ein etwas höheres Haus neben einem niedrigen, unterschiedlich große Fenster und Oberflächen, an denen noch leichte Spuren vom Formen zu sehen sind.

Aus mehreren Häusern entsteht auf einer Fensterbank oder einem langen Sideboard eine kleine Häuserzeile. Warmes Licht im Inneren bringt die ausgeschnittenen Fenster zum Leuchten und betont gleichzeitig die matte Oberfläche des Tons.

Material & Anleitung

  • weiße lufttrocknende Modelliermasse
  • Acrylrolle oder glattes Nudelholz
  • Schneidematte
  • Bastelmesser
  • Lineal
  • kleine Schale mit Wasser
  • feines Schleifpapier
  • LED-Teelichter
  1. Die Modelliermasse etwa 4–5 mm dick ausrollen. Für jedes Haus eine Vorder- und Rückseite sowie zwei Seitenwände zuschneiden. Ein kleines Haus von ungefähr 12–15 cm Höhe lässt sich später gut mit einem LED-Teelicht beleuchten.
  2. In die noch weiche Vorderseite Fenster und eine Tür schneiden. Die Öffnungen dürfen unterschiedlich groß sein; gerade das lässt die fertigen Häuser handgearbeitet wirken.
  3. Die Kanten der Bauteile leicht anrauen und mit wenig Wasser befeuchten. Seitenwände, Vorder- und Rückseite zusammensetzen und die Verbindungen innen vorsichtig verstreichen.
  4. Das Haus ohne Boden arbeiten, damit später ein LED-Teelicht daruntergestellt werden kann.
  5. Nach Herstellerangabe vollständig trocknen lassen. Kleine Unebenheiten an den Schnittkanten anschließend vorsichtig abschleifen.
  6. Ein LED-Teelicht unter das fertige Haus stellen. Mehrere Häuser mit etwas Abstand zueinander arrangieren.

Tipp: Eine kleine Häusergruppe wirkt interessanter, wenn jedes Gebäude eine andere Silhouette bekommt. Ein schmales Stadthaus, ein breites Häuschen und ein Gebäude mit besonders steilem Giebel ergeben zusammen bereits ein kleines Dorf.

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Für die Häuser lohnt sich eine lufttrocknende Modelliermasse, die sich nach dem Trocknen noch fein schleifen lässt. So können die Außenkanten geglättet werden, während die kleinen Spuren auf den Flächen erhalten bleiben.

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Drei selbst gemachte weiße Tonhäuser mit kleinen Fenstern und warmem LED-Licht auf einer Holzfensterbank.

2. Filigrane Papiersterne mit Lochmuster

Diese Sterne entfalten ihren eigentlichen Reiz erst, wenn es dunkel wird. Kleine ausgestanzte Öffnungen lassen das Licht punktweise durch das Papier scheinen und verwandeln einen schlichten Stern in ein filigranes Lichtobjekt.

Besonders ruhig wirkt eine Gruppe aus zwei oder drei unterschiedlich großen Sternen in gebrochenem Weiß, warmem Grau und hellem Kraftpapier. Sie können auf einer Kommode stehen oder – bei sehr leichter Ausführung – vor dem Fenster hängen.

Material & Anleitung

  • fester Tonkarton
  • Sternschablone
  • Schneidematte
  • Bastelmesser
  • Lochzange oder Prickelnadel
  • Falzbein
  • Papierkleber
  • kleine batteriebetriebene LED-Drahtlichterkette
  1. Zwei identische Sternformen auf den Tonkarton übertragen und ausschneiden. Für einen dreidimensionalen Stern zusätzlich einen etwa 3 cm breiten Papierstreifen als umlaufende Seitenfläche vorbereiten.
  2. Mit Lochzange oder Prickelnadel ein Muster in beide Sternflächen arbeiten. Die Löcher nicht gleichmäßig verteilen: Kleine Gruppen und freie Bereiche ergeben später ein interessanteres Lichtbild.
  3. Den Seitenstreifen an den Sternzacken entsprechend falzen und zunächst mit einer Sternseite verkleben.
  4. Eine kurze LED-Drahtlichterkette locker im Inneren verteilen. Das Batteriefach bleibt außerhalb und wird auf der Rückseite verborgen.
  5. Die zweite Sternseite aufkleben und vollständig trocknen lassen.
  6. Erst im Dunkeln zeigt sich, ob einzelne Bereiche noch mehr Lichtöffnungen vertragen.

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Bei filigranen Papierarbeiten erleichtern ein scharfes Präzisionsmesser und eine selbstheilende Schneidematte saubere Innenkanten erheblich. Beides lässt sich anschließend für viele weitere Papier-DIYs verwenden.

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3. Winterliches Schattenbild im tiefen Bilderrahmen

Eine verschneite Landschaft braucht weder Kunstschnee noch viele kleine Figuren. Mehrere hintereinanderliegende Papierschichten reichen aus, um Tannen, Hügel und Häuser räumlich wirken zu lassen.

Das Licht bleibt dabei unsichtbar. Es sitzt hinter der letzten Ebene und fällt durch die Zwischenräume nach vorn. Je größer der Abstand zwischen den einzelnen Papierlagen ist, desto deutlicher werden Licht und Schatten Teil des Motivs.

Material & Anleitung

  • tiefer Bilder- oder Objektrahmen
  • fester weißer und cremefarbener Karton
  • Bleistift
  • Bastelmesser
  • Schneidematte
  • Abstandsklebepads oder schmale Kartonstreifen
  • LED-Drahtlichterkette
  • Klebeband
  1. Die Innenmaße des Rahmens ausmessen und vier bis fünf passende Papierflächen zuschneiden.
  2. Auf die vorderste Ebene eine niedrige Schneelandschaft zeichnen, dahinter Tannen, anschließend Häuser und in der letzten Lage weitere Bäume. Jede Ebene erhält eine eigene Silhouette.
  3. Die Motive sorgfältig mit dem Bastelmesser ausschneiden.
  4. Zwischen den Ebenen etwa 5–10 mm Abstand schaffen. Dafür kleine Kartonstreifen oder Abstandsklebepads an den Rändern befestigen.
  5. Die Lichterkette hinter der letzten Ebene so verteilen, dass keine einzelnen LEDs direkt durch große Öffnungen sichtbar sind.
  6. Alles im Rahmen zusammensetzen und die Rückwand schließen.

Tipp: Ein einzelnes kleines Haus zwischen vielen Tannen wirkt oft stimmungsvoller als ein detailreiches Dorf. Bei diesem DIY entsteht die Atmosphäre vor allem durch die Tiefe und das Licht.

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Ein tiefer Objektrahmen schafft genügend Platz zwischen den einzelnen Papierebenen. Gerade dieser Abstand sorgt dafür, dass aus flachen Silhouetten eine räumliche Winterlandschaft wird.

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Hände setzen mehrere ausgeschnittene Papierebenen mit Tannen und Winterlandschaft in einem tiefen Rahmen zusammen.

4. Schwebender Weihnachtskranz mit Licht

Über dem Esstisch wirkt ein horizontal aufgehängter Kranz beinahe wie eine kleine winterliche Installation. Statt eines dicht gebundenen Adventskranzes entsteht ein luftiger Ring aus feinen Zweigen, vereinzeltem Tannengrün und winzigen Lichtpunkten.

Wichtig ist die Leichtigkeit: Der Metallring darf sichtbar bleiben, einzelne Zweige dürfen über den Rand hinausragen und die Lichterkette sollte eher zufällig zwischen ihnen auftauchen.

Material & Anleitung

  • stabiler Metallring, etwa 50–60 cm Durchmesser
  • feine Lärchen-, Birken- oder Tannenzweige
  • grüner Bindedraht
  • sehr leichte LED-Drahtlichterkette mit Batteriebetrieb
  • 3 gleich lange stabile Aufhängeschnüre
  • geeigneter Deckenhaken
  1. Zunächst prüfen, ob der vorgesehene Deckenhaken und die Aufhängung das Gewicht sicher tragen.
  2. Drei gleich lange Schnüre in gleichen Abständen am Metallring befestigen. Die Enden oben zusammenführen und den noch leeren Ring probeweise aufhängen. Er sollte waagerecht hängen.
  3. Kleine Zweiggruppen mit Bindedraht locker am Ring befestigen. Das Gewicht möglichst gleichmäßig verteilen und zwischendurch immer wieder prüfen, ob der Kranz gerade bleibt.
  4. Die Drahtlichterkette zwischen den Zweigen führen. Das Batteriefach lässt sich zwischen einer etwas dichteren Zweiggruppe befestigen.
  5. Den fertigen Kranz sicher aufhängen und genügend Abstand zu Kerzen, Leuchten und anderen Wärmequellen lassen.

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Ein großer schlichter Metallring ist für diesen Kranz die entscheidende Basis. Nach Weihnachten kann er wieder abdekoriert und im Frühling mit Zweigen oder Trockenblumen neu gestaltet werden.

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Horizontal aufgehängter Weihnachtskranz aus Zweigen und Tannengrün mit kleinen warmweißen Lichtpunkten über einem Holztisch.

5. Leuchtender Holzbaum mit indirektem Licht

Tagsüber sieht man eine reduzierte Tannenbaum-Silhouette aus Holz. Sobald am Abend die Beleuchtung eingeschaltet wird, erscheint dahinter ein warmer Lichtsaum. Gerade weil die einzelnen LEDs verborgen bleiben, wirkt der Baum eher wie ein kleines Lichtobjekt als wie klassische Weihnachtsbeleuchtung.

Am schönsten kommt er vor einer ruhigen Wand zur Geltung. Naturbelassenes Holz wirkt warm; wer es noch zurückhaltender mag, kann die Leisten mit einer matten Lasur in hellem Greige behandeln.

Material & Anleitung

  • schmale Holzleisten
  • Handsäge und Gehrungslade
  • Holzleim
  • feines Schleifpapier
  • 2 schmale Querleisten für die Rückseite
  • kleine Holzstücke als Abstandhalter
  • LED-Lichterkette
  • Wandbefestigung passend zu Wand und Gewicht
  1. Die gewünschte Größe des Baums festlegen und die Leisten so zuschneiden, dass daraus eine offene, geometrische Tannenform entsteht.
    Alle Schnittkanten glatt schleifen.
  2. Die Leisten auf einer ebenen Fläche zur Baumform auslegen und miteinander verleimen. Zwei schmale Querleisten auf der Rückseite stabilisieren die Konstruktion.
  3. Auf der Rückseite kleine Abstandhalter befestigen. Dadurch hängt der Baum später einige Zentimeter vor der Wand.
  4. Die Lichterkette ausschließlich auf der Rückseite befestigen. Die LEDs sollten zur Wand zeigen und von vorn nicht sichtbar sein.
  5. Den Baum entsprechend seinem Gewicht sicher an der Wand befestigen

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Für den weichen Lichtsaum eignet sich eine feine warmweiße LED-Lichterkette mit transparentem Draht. Sie bleibt auf der Rückseite unauffällig und lenkt den Blick nicht von der Holzform ab.

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Selbst gebauter Weihnachtsbaum aus Holzleisten mit verborgenem LED-Licht und warmem Lichtsaum an der Wand.

6. Geprägte Lichtlaternen aus Modelliermasse

Bei diesen kleinen Laternen darf man die Natur tatsächlich auf der Oberfläche wiederfinden. Tannennadeln, feine Zweige oder Gräser werden in die noch weiche Modelliermasse gedrückt und hinterlassen ein zartes Relief. Kleine ausgestochene Öffnungen setzen dazwischen einzelne Lichtpunkte.

Die Laternen sehen schon tagsüber schön aus. Am Abend betont das Licht die unregelmäßigen Ränder und die feinen Strukturen der Oberfläche.

Material & Anleitung

  • lufttrocknende Modelliermasse
  • Acrylrolle
  • kleine Zweige, Tannennadeln oder getrocknete Gräser
  • Rundausstecher oder Trinkhalm für kleine Öffnungen
  • Bastelmesser
  • zylindrisches Gefäß als Formhilfe
  • Backpapier
  • LED-Teelicht
  1. Die Modelliermasse auf Backpapier etwa 4 mm dünn ausrollen.
  2. Kleine Zweige oder Gräser auflegen und mit der Rolle sanft eindrücken. Anschließend vorsichtig abheben.
  3. Zwischen den Prägungen einzelne kleine Lichtöffnungen ausstechen.
  4. Die Platte rechteckig zuschneiden und locker um ein mit Backpapier umwickeltes Gefäß legen. Die beiden Seitenkanten miteinander verbinden und verstreichen.
  5. Sobald die Form ausreichend stabil ist, das Gefäß vorsichtig herausziehen und die Laterne vollständig trocknen lassen.
  6. Ein LED-Teelicht hineinstellen.

Wichtig: Wegen des Materials und der engen Form ausschließlich LED-Licht verwenden.

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Eine kleine Acrylrolle ist bei Modelliermasse angenehmer als ein großes Nudelholz und erleichtert es, gleichmäßig dünne Flächen für Laternen und Häuschen auszurollen.

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Drei cremefarbene Lichtlaternen aus Modelliermasse mit eingeprägten Zweigen und kleinen leuchtenden Öffnungen.

7. Leuchtender Holzstern mit Lichtsaum

Ein großer Holzstern an der Wand braucht kaum weitere Weihnachtsdekoration um sich herum. Die eigentliche Beleuchtung liegt auf seiner Rückseite und bleibt verborgen. Dadurch scheint das Licht nur um die äußere Kontur herum und lässt den Stern optisch vor der Wand schweben.

Besonders schön wirkt dieser Effekt bei einem etwas größeren Stern von etwa 50–70 cm Durchmesser.

Material & Anleitung

  • schmale Holzleisten
  • Gehrungslade und Handsäge
  • Holzleim
  • Schleifpapier
  • kleine flache Holzstücke als Abstandhalter
  • LED-Drahtlichterkette
  • geeignete Wandaufhängung
  1. Die Sternform zunächst in Originalgröße auf Papier aufzeichnen. So lassen sich Länge und Winkel der einzelnen Holzstücke leichter bestimmen.
  2. Die Leisten entsprechend zusägen und die Schnittflächen glätten.
  3. Den Stern flach auf der Vorlage zusammensetzen und die Verbindungen verleimen. Vollständig trocknen lassen.
  4. Auf der Rückseite mehrere kleine Abstandhalter anbringen.
  5. Die Lichterkette entlang der rückwärtigen Außenkontur befestigen. Die LEDs zeigen zur Wand.
  6. Den Stern mit etwas Abstand zur Wand aufhängen. Erst jetzt entsteht der umlaufende Lichtsaum.

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Wer häufiger mit schmalen Holzleisten arbeitet, bekommt mit einer Gehrungslade deutlich sauberere Winkel als beim freien Sägen. Gerade beim Stern entscheidet das über gleichmäßige Spitzen.

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8. Gefaltete Fenstersterne mit integrierter Beleuchtung

Transparentpapier besitzt eine besondere Eigenschaft: Wo mehrere Lagen übereinanderliegen, verändert sich seine Farbe und Tiefe. Genau daraus entsteht bei diesen Fenstersternen das Muster.

Statt den Stern anschließend einfach neben eine Lichterkette zu hängen, sitzt die Lichtquelle dahinter. Sobald sie eingeschaltet wird, treten die gefalteten Strukturen deutlich hervor.

Material & Anleitung

  • Transparentpapier in Creme, Weiß oder warmem Grau
  • Schneidematte
  • Lineal
  • Bastelmesser
  • Falzbein
  • transparenter Papierkleber
  • einzelne kleine LED-Lichtquelle oder kurze Drahtlichterkette
  • transparenter Faden
  1. Mehrere gleich große Rechtecke aus Transparentpapier schneiden. Für einen Stern mittlerer Größe eignen sich acht Segmente.
  2. Jedes Rechteck längs falten und die Seiten diagonal zur Mitte legen, sodass eine lange Spitze entsteht.
  3. Acht identische Spitzen an ihren unteren Flächen überlappend zu einem Stern zusammenkleben.
  4. Den Stern gut trocknen lassen und anschließend mit transparentem Faden aufhängen.
  5. Eine kleine LED-Lichtquelle mit etwas Abstand hinter dem Mittelpunkt positionieren. Sie sollte das Papier beleuchten, aber von vorn nicht direkt sichtbar sein.

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Ein Falzbein macht bei Transparentpapier einen erstaunlichen Unterschied: Die Kanten werden klar, ohne dass das empfindliche Papier durch starkes Nachdrücken mit den Fingern unnötig knittert.

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9. Leuchtender Weihnachtswald aus Holz

Bei diesem Weihnachtswald leuchten nicht die Bäume, sondern die Räume zwischen ihnen. Mehrere Tannensilhouetten aus dünnem Holz stehen hintereinander auf einem schmalen Sockel. Verdeckte LEDs werfen warmes Licht durch die Zwischenräume und lassen die hinteren Bäume nur schemenhaft erscheinen.

Auf einem langen Sideboard entsteht daraus eine fast landschaftliche Dekoration, die sehr reduziert bleiben darf.

Material & Anleitung

  • dünnes Sperrholz
  • Bleistift und Tannenschablonen
  • Laub- oder Dekupiersäge
  • Schleifpapier
  • Holzleiste als Sockel
  • Holzleim
  • kleine Abstandshölzer
  • LED-Drahtlichterkette
  1. Unterschiedlich hohe Tannenformen auf das Sperrholz zeichnen. Fünf bis sieben Bäume reichen für eine Gruppe.
  2. Die Formen aussägen und alle Kanten sorgfältig schleifen.
  3. Die Bäume probeweise auf dem Sockel arrangieren. Einige stehen weiter vorn, andere deutlich dahinter.
  4. Kleine Abstandshölzer auf dem Sockel befestigen und die Tannen daran verleimen. Dadurch entstehen mehrere Ebenen.
  5. Die LEDs tief zwischen den hinteren Baumreihen befestigen. Von vorn sollten möglichst keine einzelnen Lichtpunkte zu sehen sein.
  6. Kabel und Batteriefach hinter dem Sockel verbergen.

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Eine kleine Dekupiersäge ist vor allem dann interessant, wenn solche Holzprojekte häufiger auf dem Basteltisch landen. Geschwungene Konturen und schmale Tannenformen lassen sich damit wesentlich kontrollierter schneiden als mit einer Handsäge.

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Selbst gebauter Weihnachtswald aus mehreren Sperrholz-Tannen mit warmem Licht zwischen den Baumreihen.

10. Weihnachtliche Lichtkugel aus Draht und Transparentpapier

Diese Lichtkugel darf ein wenig unregelmäßig werden. Gerade das unterscheidet sie von einer gekauften Leuchte. Ein lockeres Drahtgerüst bildet die Basis; einzelne Felder werden mit halbtransparentem Papier geschlossen. Im Inneren verschwimmt das Licht dadurch zu einem weichen Schein.

Eine große Kugel auf einer niedrigen Kommode wirkt fast wie ein kleines Kunstobjekt. Mehrere kleinere Exemplare können in unterschiedlichen Höhen vor einem Fenster hängen.

Material & Anleitung

  • formbarer Basteldraht
  • Seitenschneider
  • Transparent- oder Seidenpapier
  • transparenter Bastelkleber
  • weicher Pinsel
  • feine LED-Drahtlichterkette
  • optional transparenter Faden zum Aufhängen
  1. Mehrere große Drahtringe formen und ineinanderstecken, sodass allmählich ein kugelförmiges Gerüst entsteht.
  2. Die Kreuzungspunkte mit kurzen Drahtstücken fixieren. Die Kugel muss nicht vollkommen rund sein.
  3. Transparentpapier in unregelmäßige Flächen reißen oder schneiden.
  4. Einzelne Bereiche des Drahtgerüsts dünn mit Kleber bestreichen und mit Papier bespannen. Einige Flächen bewusst offenlassen.
  5. Nach dem Trocknen eine feine LED-Lichterkette im Inneren verteilen.
  6. Das Batteriefach an einer unauffälligen Stelle befestigen.

Tipp: Zwei leicht unterschiedliche Papierfarben – etwa Creme und ein sehr helles warmes Grau – geben der Kugel mehr Tiefe, ohne dass sie bunt wirkt.

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Weicher, gut formbarer Basteldraht lässt sich für das Gerüst mit der Hand biegen und anschließend an den Kreuzungspunkten fixieren.

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11. Leuchtender Winterwald im alten Holzrahmen

Ein alter tiefer Holzrahmen kann zu einem kleinen Fenster in eine Winterlandschaft werden. Im Unterschied zum feinen Schattenbild aus Papier darf dieses Projekt etwas handwerklicher wirken: Holzrahmen, kleine Kulissen, einzelne Tannen und gezielt gesetztes Licht bilden gemeinsam eine dreidimensionale Szene.

Besonders reizvoll ist ein Rahmen mit sichtbaren Gebrauchsspuren. Ein wenig abgeriebene Farbe oder ungleichmäßiges Holz passt zu der stillen Winterlandschaft besser als eine makellose Oberfläche.

Material & Anleitung

  • tiefer alter Holzrahmen oder kleine offene Holzkiste
  • dünnes Sperrholz und fester Karton
  • Bastelmesser
  • kleine Handsäge
  • Holzleim
  • matte Farbe in Creme oder warmem Grau
  • kleine Holzstücke als Abstandhalter
  • LED-Drahtlichterkette
  1. Den Rahmen reinigen und lose Farbreste entfernen. Schöne Gebrauchsspuren dürfen bleiben.
  2. Aus dünnem Sperrholz zwei bis drei Tannen ausschneiden. Aus Karton eine geschwungene Hügellandschaft und eventuell eine kleine Hausfassade fertigen.
  3. Die einzelnen Elemente zunächst lose im Rahmen arrangieren. Zwischen Vorder- und Hintergrund mehrere Zentimeter Abstand lassen.
  4. Die Kulissen mithilfe kleiner Holzstücke in verschiedenen Tiefen befestigen.
  5. Die Lichterkette hinter einem Hügel oder zwischen den hinteren Tannen verstecken. Einige Bereiche bewusst dunkel lassen.
  6. Erst bei eingeschaltetem Licht die endgültige Position der Elemente festlegen und anschließend verkleben.

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Für solche kleinen Kulissenprojekte ist dünnes Bastelsperrholz angenehm zu verarbeiten: Es wirkt deutlich wertiger als Karton, bleibt aber fein genug für kleine Tannen und Häuser.

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12. Leuchtende Eissterne aus Heißkleber

Fast durchsichtig, leicht unregelmäßig und mit kleinen eingeschlossenen Luftbläschen: Aus transparentem Heißkleber lassen sich überraschend schöne Eisstrukturen formen. Im Tageslicht wirken sie zurückhaltend, am Abend bricht sich das Licht in den erhabenen Linien.

Für eine Fensterdekoration können mehrere unterschiedlich große Sterne an feinem Faden hängen. Eine dahinter verlaufende Lichterkette bringt einzelne Kanten zum Funkeln, ohne dass jeder Stern selbst eine Lichtquelle benötigt.

Material & Anleitung

  • Heißklebepistole
  • transparente Klebesticks
  • Backpapier oder Silikonmatte
  • Papier und Bleistift für Vorlagen
  • transparenter Faden
  • feine LED-Lichterkette
  1. Verschiedene Sterne und kristallartige Formen auf Papier zeichnen und die Vorlagen unter Backpapier oder eine transparente Silikonmatte legen.
  2. Die Konturen langsam mit Heißkleber nachziehen. Anschließend im Inneren zusätzliche Linien ergänzen, damit ein kristallartiges Muster entsteht.
  3. Die Sterne vollständig auskühlen lassen und vorsichtig von der Unterlage lösen.
  4. An einer Spitze transparenten Faden befestigen und die Sterne in unterschiedlichen Höhen vor dem Fenster aufhängen.
  5. Eine feine Lichterkette mit etwas Abstand hinter den Sternen führen. Das Licht trifft dadurch auf einzelne Klebestrukturen und hebt ihre unregelmäßigen Konturen hervor.

Tipp: Besonders interessant sehen die Sterne aus, wenn die Linien nicht vollkommen gleichmäßig sind. Kleine Verdickungen und Luftblasen erinnern später fast an gefrorenes Wasser.

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Eine Heißklebepistole mit feiner Düse erleichtert filigrane Linien deutlich. Für die Eisoptik werden transparente Klebesticks verwendet

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Transparente selbst gemachte Eissterne aus Heißkleber hängen vor einem Fenster und reflektieren warmes Licht.

Leuchtende Weihnachtsdeko, die für festliche Stimmung sorgt

Beleuchtete Weihnachtsdeko wird besonders reizvoll, wenn das Licht selbst Teil des Entwurfs ist. Dann entsteht aus Papier nicht einfach ein Stern, sondern ein kleines Schattenspiel; aus ein paar Holzleisten wird ein Objekt mit warmem Lichtsaum und aus Modelliermasse eine Häuserzeile, deren winzige Fenster erst am Abend sichtbar werden.

Vielleicht wird eines dieser Projekte sogar zu einem Stück, das jedes Jahr wieder aus der Weihnachtskiste kommt. Gerade selbst gemachte Dekoration darf Spuren der eigenen Hand zeigen – eine leicht unregelmäßige Kante, ein nicht ganz gerades Fenster oder zwei Tannen, die ein wenig verschieden aussehen. Oft sind es genau diese Details, die ihr ihren besonderen Charakter geben.

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