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Weihnachtsdeko für den Hauseingang: 12 Ideen
Weihnachtsdeko für den Hauseingang: 12 Ideen
Wenn es draußen früh dunkel wird, bekommt der Hauseingang im Advent eine ganz eigene Wirkung. Ein warmer Lichtschein neben der Tür, ein üppiger Kranz aus Tannengrün oder ein kleiner geschmückter Baum reichen oft schon, damit sich der Weg nach Hause ein wenig besonderer anfühlt.
Dabei muss Weihnachtsdeko für den Hauseingang weder üppig noch vollkommen symmetrisch sein. Gerade draußen wirken natürliche Materialien, unterschiedliche Höhen und Dekorationen schön, die sich ein wenig in ihre Umgebung einfügen. Tannenzweige dürfen locker fallen, ein Korb darf Patina haben. Die folgenden zwölf Ideen reichen von kleinen Arrangements für einen schmalen Eingang bis zu größeren Dekorationen für Treppe, Vordach oder Haustür.
10 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
1. Eine asymmetrische Tannengirlande um die Haustür
Eine Girlande muss nicht wie ein grüner Rahmen einmal vollständig um die Haustür laufen. Interessanter wirkt sie, wenn sie an einer oberen Ecke beginnt, sich locker über einen Teil des Türrahmens zieht und auf einer Seite deutlich länger herunterfällt.
Für Volumen können verschiedene Grünarten miteinander kombiniert werden: beispielsweise Nordmanntanne als ruhige Basis, weich fallende Kiefer und einzelne Wacholder- oder Eukalyptuszweige. Einige kleine Zapfen und ein schmales Samtband reichen als Schmuck. Eine warmweiße Lichterkette zwischen den Zweigen sorgt am Abend für Tiefe, sollte aber nicht das eigentliche Motiv werden.

2. Kleine Weihnachtsbäume in großen Pflanzgefäßen
Zwei identische Tannen links und rechts neben der Tür wirken schnell sehr formell. Lebendiger wird der Eingang mit zwei oder drei unterschiedlich großen Nadelbäumen, die nicht exakt gespiegelt aufgestellt werden.
Vorhandene Terrakotta-, Zink- oder Steingefäße dürfen dafür ruhig sichtbar bleiben. Ein wenig Moos auf der Erde und wenige warmweiße Lichtpunkte genügen. Besonders schön ist ein kleiner Baum direkt neben der Tür und ein zweiter etwas weiter vorn auf einer Stufe – so bekommt der Eingang räumliche Tiefe.
Wer Bäume mit Wurzelballen verwendet, sollte eine Sorte wählen, die sich für die Bedingungen am vorgesehenen Standort eignet, und das Gefäß gegen starkes Durchfrieren schützen.
3. Ein natürlicher Türkranz mit Samtband
Statt eines dicht gebundenen Kranzes kann die Basis an einigen Stellen sichtbar bleiben. Locker angeordnete Tanne, Kiefer und Wacholder geben dem Kranz Bewegung; kleine Zapfen bringen Struktur hinein.
Ein breites Samtband in einem gedeckten Farbton setzt dazu einen schönen Kontrast. Dunkles Bordeaux, warmes Braun, Moosgrün oder ein stumpfes Altrosa wirken weihnachtlich, ohne den natürlichen Charakter des Kranzes zu überdecken. Die Schleife darf lange Bandenden haben, die sich leicht bewegen, wenn die Tür geöffnet wird.

4. Eine winterliche Laternen-Gruppe auf den Stufen
Eine einzelne Laterne neben der Haustür kann schnell verloren wirken. Drei Laternen in verschiedenen Höhen ergeben dagegen eine kleine Lichtgruppe, die den Blick zum Eingang führt.
Damit daraus nicht einfach eine Reihe gekaufter Laternen wird, bekommt die Gruppe eine natürliche Umgebung: einige Tannenzweige am Boden, ein kleiner Topf mit Moos, zwei oder drei Zapfen und vielleicht ein Stück knorriges Holz. In den Laternen sorgen wettergeeignete LED-Kerzen für warmes Licht.
Die Laternen nicht direkt in Laufwege oder an die Kante einer Stufe stellen. Der Eingang sollte auch im Dunkeln bequem und sicher passierbar bleiben.

5. Große Töpfe mit Tannengrün und Zweigen bepflanzen
Sommerliche Pflanzkübel müssen im Winter nicht leer vor der Haustür stehen. Sie können zu großen, fast skulpturalen Weihnachtsarrangements werden.
Zuerst kommen kräftige Tannenzweige in den Topf, anschließend lange Kiefernzweige, Lärche oder kahle Zweige mit schöner Verästelung. Einige Zweige dürfen weit über den Rand hängen. Für zusätzliche Höhe eignen sich Birken- oder Haselzweige. Zapfen und Moos schließen die Oberfläche ab.
Statt vieler kleiner Dekoelemente lieber mit unterschiedlichen Formen arbeiten: aufrechtes Holz, weiches Grün und ein paar weit ausladende Zweige wirken aus einigen Metern Entfernung wesentlich stärker.
6. Einen alten Holzschlitten weihnachtlich dekorieren
Ein alter Schlitten bringt etwas Nostalgisches an den Hauseingang, ohne dass daraus eine verspielte Weihnachtskulisse werden muss. Besonders schön sind Modelle mit sichtbaren Gebrauchsspuren und dunkler gewordenen Holzkufen.
Den Schlitten seitlich an eine geschützte Wand lehnen und nur an einer Stelle dekorieren: ein locker gebundener Strauß aus Tanne und Kiefer, ein paar Zapfen und ein langes Band reichen. Daneben kann eine einzelne Laterne stehen.
So bleibt der Schlitten als Fundstück erkennbar und wird nicht unter Weihnachtsdekoration begraben.

7. Leuchtende Tannenbäume aus Weidenzweigen
Diese kleinen Bäume sind weniger Dekoration als Lichtobjekte. Lange biegsame Zweige werden zu schmalen Kegeln geformt und an mehreren Stellen miteinander verbunden. Die Zweige bleiben sichtbar – gerade ihre unregelmäßigen Linien machen den Reiz aus.
Eine feine Outdoor-Lichterkette wird anschließend locker von innen durch das Gerüst geführt. Zwei oder drei Bäume in verschiedenen Höhen können neben der Haustür oder unter einem Vordach stehen.
Wer die Bäume selbst baut, kann ihre Proportionen genau an den Eingang anpassen. Für einen schmalen Bereich wirken hohe, schlanke Formen besonders schön.

8. Eine Weihnachtsbank neben der Haustür gestalten
Wenn neben der Haustür bereits eine kleine Bank steht, kann sie im Advent zur ruhigen Weihnachtsinsel werden. Dafür braucht es keine Ansammlung von Dekokissen mit Weihnachtsmotiven.
Ein grober Woll- oder Outdoor-Überwurf, ein großer Korb mit Tannenzweigen und eine Laterne daneben reichen als Basis. Darüber kann ein kleiner Kranz oder ein Bündel aus winterlichen Zweigen hängen. Ein einzelnes Kissen in warmem Beige, dunklem Grün oder gedecktem Rot verbindet das Arrangement.
Wichtig ist etwas freie Fläche. Gerade eine Bank wirkt schnell wie eine Ablage, wenn jeder Zentimeter dekoriert wird.
9. Große Papiersterne geschützt unter dem Vordach aufhängen
Unter einem ausreichend geschützten Vordach können große Sterne eine ganz andere Wirkung entfalten als hinter dem Fenster. Zwei oder drei Exemplare hängen auf unterschiedlichen Höhen und bilden schon aus einiger Entfernung einen Blickfang.
Besonders ruhig wirken Sterne aus cremefarbenem oder naturweißem Papier. Sie brauchen keine zusätzliche Dekoration um sich herum. Wenn sie beleuchtet werden, genügt ein warmer, sanfter Lichtschein.
Papier eignet sich ausschließlich für einen wirklich trockenen, windgeschützten Bereich. Für offene Eingänge sollte auf wetterbeständige Sterne ausgewichen werden.
10. Einen winterlichen Korb mit Holzscheiten und Grün füllen
Ein großer geflochtener Korb kann am Hauseingang überraschend wirkungsvoll sein. Einige sauber gestapelte Birken- oder Kaminholzscheite bilden die Basis, dazwischen stecken Tannengrün, Kiefer und wenige Zweige.
Eine kurze Lichterkette kann tief zwischen dem Grün liegen, sodass nur vereinzelte Lichtpunkte sichtbar werden. Das wirkt besonders am Abend schön, wenn das Holz und das Geflecht warme Schatten bekommen.
Damit der Korb nicht wie eine Holzaufbewahrung aussieht, die zufällig vor der Tür steht, das Grün deutlich über den Rand hinausfallen lassen und die Holzscheite nur teilweise sichtbar lassen.

11. Einen kleinen Lichterwald entlang des Eingangs gestalten
Für einen längeren Weg zur Haustür oder mehrere breite Stufen darf die Dekoration etwas größer gedacht werden. Statt links und rechts einzelne Gegenstände zu verteilen, entsteht eine zusammenhängende Gruppe aus kleinen Nadelbäumen, Zweigen und Licht.
Dafür drei bis fünf kleine Tannen in unterschiedlichen Höhen locker entlang einer Seite des Eingangs aufstellen. Einige stehen in schlichten Töpfen, andere können in Körben verborgen werden. Dazwischen sorgen wenige Laternen oder warmweiße Lichtpunkte für Verbindung.
Die Gruppe sollte nicht wie eine Reihe aussehen. Unterschiedliche Abstände und Höhen lassen daraus eher einen kleinen winterlichen Waldrand entstehen.
12. Einen großen Topf mit einem Weihnachtsbaum aus kahlen Zweigen gestalten
Nicht jeder Weihnachtsbaum am Eingang muss grün sein. Ein großer, schwerer Pflanztopf lässt sich mit mehreren hohen, stark verzweigten Ästen zu einer winterlichen Baumform gestalten. Besonders schön sind Hasel-, Birken- oder Obstbaumzweige mit einer interessanten natürlichen Verästelung.
Die Zweige werden einfach dicht genug in vorhandene Erde oder eine stabile Füllung im Pflanzgefäß gesteckt, sodass eine lockere Baumkrone entsteht. Dazwischen kommt eine feine warmweiße Outdoor-Lichterkette. An einigen Zweigen können wenige matte Weihnachtskugeln, kleine Zapfen oder schlichte Anhänger hängen – nicht gleichmäßig verteilt, sondern so, als hätten sie sich ganz selbstverständlich zwischen den Ästen eingefunden.
Gerade vor einer dunklen Haustür oder Hauswand wirkt die kahle Silhouette am Abend besonders schön. Tagsüber bleibt das Arrangement natürlich und zurückhaltend, nach Einbruch der Dunkelheit zeichnen die kleinen Lichtpunkte die Verästelungen nach.

Ein Hauseingang, der Weihnachten willkommen heißt
Ein weihnachtlicher Hauseingang lebt weniger von der Menge der Dekoration als von einer schönen Komposition. Ein großer Kranz kann stärker wirken als zehn kleine Anhänger, eine Gruppe aus drei Laternen stimmungsvoller als viele einzelne Lichtquellen und ein paar locker fallende Tannenzweige oft schöner als vollkommen gleichmäßig gebundenes Grün.
Besonders harmonisch wird der Eingang, wenn sich einige Materialien wiederholen. Holz, Tannengrün, warmes Licht und ein ausgewählter Stoffton reichen bereits aus, um die verschiedenen Bereiche miteinander zu verbinden – und lassen genügend Raum für das, was im Mittelpunkt stehen soll: ein warmes Willkommen an der Haustür.
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